Folge 69 - Wie geht richtig streiten

Show notes

„Bei uns wird eigentlich nie gestritten.“

Diesen Satz höre ich immer wieder in meinen Coachings. Und bei mir gehen dann alle Alarmglocken los. Denn meistens heißt das nicht, dass es keine Konflikte gibt. Sondern dass alles darauf ausgerichtet ist, bloß nicht zu streiten.

Letzte Woche ging es darum, wo wir streiten lernen. Heute geht es darum, wie es anders gehen kann. Richtig streiten ist nicht lustig. Am Ende sind nicht alle glücklich. Aber richtig streiten heißt: Du führst das Gespräch. Nicht das Gespräch dich.

Einen Zehn-Punkte-Plan dafür gibt es nicht. Jede Familie hat ihre eigene Streitkultur. Aber es gibt drei Fragen, die du dir immer wieder stellen kannst. Ich erzähle dir auch, wie ich einmal beim Sonntagsessen über mein Gehalt reden wollte. Und warum das keine gute Idee war.

Du erfährst:

  • warum „Wir streiten nie“ kein gutes Zeichen ist,
  • in welcher Rolle du gerade sprichst und in welcher dein Gegenüber: als Papa oder als Co-Geschäftsführer,
  • warum du deinen Vater ruhig fragen darfst, als wer er gerade mit dir redet,
  • warum Ort und Zeitpunkt über ein Gespräch mitentscheiden,
  • was du tust, wenn es kippt, und wie ein einziges Codewort eine Familie aus dem Streit holt,
  • und wann es mehr braucht: eine Familienverfassung, einen Beirat oder Begleitung von außen.

Sich Hilfe zu holen ist kein Versagen. Das ist Führung.

Probier die drei Fragen diese Woche aus. In welcher Rolle bin ich gerade? Passt der Rahmen? Was mache ich, wenn es kippt?

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Show transcript

00:00:08: Ich habe immer wieder die Situation, dass Nachfolgerinnen mir erklären in unseren Coachings.

00:00:17: Dass sie in ihren Familien eigentlich gar nicht streiten.

00:00:20: Also das da nie zu einem Streit kommt und es alles ganz harmonisch schlaft.

00:00:25: Und es mag jetzt so sein, dass für diese klingt wie von wegen, mach, schön!

00:00:28: Mathe haben's gut, streiten nicht.

00:00:32: Bei mir gehen in so einem Fall echt alle Alarmglocken los weil ich weiß, dass das meistens nicht so ist, dass du keine Konflikte gibt und dass da nichts zu diskutieren gibt in diesen Familienunternehmen.

00:00:46: Sondern, dass du einfach am Muster zum Tragen kommst, wo es halt hauptsächlich um Harmonie geht, was sozusagen alles drauf ausgerichtet ist, dass man ja nicht zum Streiten kommt oder man hat halt einfach gelernt das Streit was is', was dann echt böses auslöst eine Explosion an Knall, Dramatik oder vielleicht das Gegenteil stille Rückzug, Liebesentzug.

00:01:10: Alles des!

00:01:11: ist nichts was jetzt Freude bereitet.

00:01:13: und wir würden halt gerne, also unsere Systeme sind so aufgebaut dass man eigentlich immer gern das was uns keine Freude bereit hat verhindern vermeiden.

00:01:21: Und deswegen lehnen wir uns da oft ein bisschen zurück und versuchen möglich Streit zu verhinderen.

00:01:28: wie gesagt moxe von außen angeschaut ja gut anfüllen ist aber nicht hilfreich.

00:01:34: viel hilfreicher wäre es wenn wir lernen würden richtig zu streiten sowie Erwachsene.

00:01:41: Das ist gar nicht so einfach.

00:01:44: Was meine ich mit richtig streiten?

00:01:48: Du wirst die Situation kennen, wo sich's fast so anfühlt wie wenn ein Streit passiert.

00:01:55: Also da fort der Streit mit dir sozusagen, der Konflikt geht so richtig los alle sind es getrieben und das ist so wie wenn man in so einen Strudel kommt und egal wie ihr Streitkultur bei euch in der Familie lebt am Ende sind alle erschöpft es bleiben irgendwie die Opfer alle zurück.

00:02:12: Es hätte nicht sein müssen.

00:02:17: Richtig streiten und da muss ich jetzt klein nämlich eine Spitze nehmen, richtig streiten ist auch nicht so dass es lustig ist und das am Schluss alle glücklich sind oder dass er angenehm ist.

00:02:28: aber richtig streitten hast du das Gespräch führst und nicht dich das Gespräche führt Dass du den Streit gestaltest und nicht das Streit dich.

00:02:39: Wie das geht?

00:02:41: wie Du diesen Ziel ein bisschen näher kommen kannst.

00:02:45: Dafür gibt's einen ganz klaren Plan.

00:02:47: Na, gib's nicht.

00:02:48: Tut mir leid!

00:02:49: Ich würd da jetzt sehr gern sagen du ich weiß wie das richtig geht und ob jetzt machst einfach so und so und dann ist kein Problem mehr.

00:02:56: Das wünschen sie ja auch viele.

00:02:58: Ja dass man ganz einen Zehn-Punkte-Plan hat Wie tue ich jetzt meine Probleme lösen?

00:03:02: Und dann ist alles wieder gut.

00:03:04: Gerade beim Streiten muss ich da ehrlich sagen Ich sollt so jeder muss seinen eigenen Weg finden.

00:03:09: Du hast mit deiner Familie eine ganze andere Kultur von klein auf gelebt.

00:03:13: Da ist es schwierig dir zu sagen du so streitest du ab jetzt richtig.

00:03:18: Aber was sie machen kann, ist dir drei Fragen mitzugeben.

00:03:22: Die du dir stellen kannst immer und immer wieder die du so in deinem Unterbewusstsein reinprogrammieren kannst und die dir helfen werden dass es du schaffst das dich nicht mehr vom Streit treiben lässt sondern dass du den Streit so ein bisschen vorantreibst und den Strei produktiv nutzt denn konfliktproduktiv nutz.

00:03:40: die erste frage ist immer die in welcher rolle bist du grad?

00:03:45: Und noch wichtiger In welcher Rolle ist mein Gegenüber?

00:03:50: Das vertauscht man nämlich ganz oft und gerade in so Konstellationen passiert das, dass wir halt in unterschiedlichen Rollen unterwegs sind.

00:03:55: Was mache ich damit?

00:03:57: Stell dir vor du sitzt mit deinem Vater am Tisch und ihr diskutiert es in der Firma eine Personalentscheidung.

00:04:03: Ihr wollt einen neuen Mitarbeiter aufnehmen!

00:04:05: Jetzt kann dein Vater in verschiedene Rollengehen- und Ausverschiedenen Rollen sprechen.

00:04:13: Also mir feuerten jetzt schnell so drei Rollen ein die er auf jeden Fall einnehmen kann zum Beispiel Kurgeschäftsführer oder Eigentümer oder eben Papa.

00:04:22: Bleiben wir bei dir zwar Ko-Geschäftsführer und Papa Wenn er als Ko-geschäftsführer spricht, dann wird er vielleicht sagen du na das finde ich nicht gut.

00:04:35: Ich würde den nicht einstellen.

00:04:37: ihr trockt diese Personalentscheidung nicht mit.

00:04:39: Und dahinter stehen Zahlen.

00:04:42: geht sie finanziell nicht aus?

00:04:45: Wir haben in dem Bereich schon genug Geld?

00:04:47: oder wir müssen eigentlich andere Systeme finden, andere Konstellationen finden.

00:04:52: Sachthemen, Zahlenfakten mit denen man arbeiten kann.

00:04:56: Es könnte aber auch sein dass dein Vater unbewusst passiert ist als er in seiner Paparole spricht.

00:05:03: Er sagt das gleiche und sagt du finde ich nicht gut den würde ich nicht anstellen.

00:05:08: Man hat aber unausgesprochen.

00:05:12: Ich weiß nicht ob der es nicht zu viel wird wenn da jetzt noch wer dazu kommt.

00:05:15: Schaffst du das überhaupt?

00:05:18: Erkennt genauso mannen.

00:05:21: Braucht sie ja mich dann noch, was so ist dann überhaupt noch mein Rolle?

00:05:25: oder?

00:05:25: ich habe da schon viel zu wenig mitreden, die will das Kommando übernehmen und es kennen so unterschiedliche ganz andere Botschaften dahinterstehen.

00:05:33: Warum ist das für dich wichtig?

00:05:34: Wenn du in dieser Situation deinem Vater der als Papa spricht, mit Zahlen und Fakten kommst und sachlich antwortest dann wird er sich kränkt fühlen, nicht gesehen fühlen.

00:05:47: Dann wird er sie schwer tun das anzunehmen.

00:05:49: Umgekehrt wenn dein Vater eigentlich als Geschäftsführer gesprochen hat und sehr sachlich fachlich gedacht hat und du kommst ihm mit Emotionen wie der das Gefühl haben Du weißt nicht wovon du rätst oder holst die am hin.

00:06:03: Genau deshalb ist halt wichtig dass du warst in welcher Rolle du eigentlich bist Und auch klar machst In welcher rolle sitzt mir der da jetzt grad gegenüber?

00:06:13: Und du darfst es ruhig auf fragen.

00:06:14: Du darfst dein Vater fragen, in welcher Rolle sprichst du jetzt gerade?

00:06:20: Als Papa oder als Geschäftsführer.

00:06:22: Wie reden wir?

00:06:24: Weil je nachdem wird mein Antwort ausschauen.

00:06:26: Es klingt vielleicht ein bisschen komisch und manche sagen auch ja dass wenn es so einfach wäre.

00:06:31: natürlich ist nicht einfach aber die Frage bringt dann mal zumindest macht einmal sichtbar was da eigentlich das Problem ist Und es gibt dir die Möglichkeit anders darauf zu reagieren.

00:06:41: Das macht einen Unterschied wie ihr da aufeinander zugeht und je öfter du das machst, desto klarer werden diese Rollen.

00:06:49: Und damit es natürlich funktioniert muss auch du dir ganz klar sein.

00:06:52: Würde ich da jetzt gerade eine Bestätigung als Tochter, würde ich dass er mal als mein Vater gegenüber sitzt und mir mich bestärkt?

00:07:00: Mich vielleicht nochmal ein bisschen challenged?

00:07:04: oder möchte ich, dass er als Co-Geschäftsführer mitdenkt und die Zahlen und Fakten bedenkt und mit mir eine sachliche Entscheidung trifft?

00:07:11: Nur wenn ihr auf der gleichen Ebene redet, kann das Gespräch konstruktiv funktionieren.

00:07:17: Das ist die erste Frage, die du dir immer wieder mitnehmen kannst in welcher Rolle bin ich gerade?

00:07:24: Seit immer über das kennt man stundenlang reden und vielleicht drehen wir in einer nächsten Podcast-Folge nochmal genauer drüber.

00:07:30: Die zweite Frage, was du dir stellen musst, wo führst du dieses Gespräch?

00:07:34: Wir sind Familienunternehmern oft so versucht, alles ein bisschen zu vermischen Reden ganz, ganz wichtige Themen zwischen Tür und Angel an.

00:07:46: Wir nutzen das Sonntagsessen um unsere Rolle im Unternehmen zu besprechen.

00:07:54: oder vielleicht noch besser habe ich tatsächlich einmal gemacht weil es mir schon so am Herzen gelingen ist dass sie eigentlich viel weniger verdienen als andere.

00:08:02: bei uns in der Firma haben wir mal einen Sonntag Mittag beim Mittagessen gesagt wie müssen wir darüber reden ob ihr nicht mehr verdienen könnt?

00:08:10: Ich weiß nicht, warum ich gedacht habe, dass das so angebracht ist.

00:08:13: In dem Moment war es nämlich nicht.

00:08:15: natürlich nicht weil es sind andere Leute rundherum die da überhaupt nichts damit zum tun haben.

00:08:20: Es ist eine andere Atmosphäre die da gerade herrscht als Essen wird vielleicht kalt sicherlich der richtige moment um ein wichtiges berufliches Thema anzusprechen.

00:08:30: Umgekehrt hat Situationen geben und gibt's wahrscheinlich bei dir auch Situationen die größtenteils privat sind die sehr emotional sind die auf einem Besprechungsdisch nix zum tun haben oder im Chefbüro, weil dort der Rahmen so gesetzt ist dass er eigentlich für das berufliche Umfeld funktionieren sollte.

00:08:49: Der Rahmen bestimmt das Gespräch mit, der Rahmen bestimmt mit wie wir uns in gewissen Situationen verhalten.

00:08:56: deswegen ist es wichtig sich die Frage zu stellen wo ist der richtige Ort für das Thema das ich da jetzt ansprechen will?

00:09:03: also einfach wenn's was zu klären gibt womöglich das am gescheitesten?

00:09:07: und natürlich auch wann Wann ist der richtige Moment?

00:09:12: Mir hat es so schön ein Kundengespräch tatsächlich, also in einer Kunden-Situation bei uns.

00:09:17: Da ist darum gegangen dass wir ein neues Corporate Design präsentiert haben oder einen Update eigentlich präsendiert haben und wir haben das Marketing verantwortlich präsensiert, die hat es voll cool gefunden, das ganze Marketing Team Und dann haben wir als Feedback zurückgekriegt Sie haben sie jetzt im Chef prässentiert und der find's ganz uncool.

00:09:34: Danach sind wir drauf gekommen.

00:09:36: er hat einfach einen extrem schlechten Druck gehabt.

00:09:38: Es hat einfach an dem Tag schon so viele andere Sachen und dann haben sie ihm das auch noch hingekleckt.

00:09:42: Dann habe ich gesagt, passt jetzt alles gar nicht!

00:09:44: Drei Tage später nächste Runde mit ganz leichten Änderungen eigentlich fast gar nichts als supergepasst – ganz toll!

00:09:51: Also nochmal zurück auf unsere Situation.

00:09:55: Es gibt einfach Momente wo Dinge passend angesprochen werden können, wo Leute bereit und aufnahmefähig sind und andere Situationen, wo es nie so ist Wenn wir wichtige Themen besprechen zu besprechen haben.

00:10:09: Problemstellungen zu klären haben, Entscheidungen treffen müssen.

00:10:12: dann bitte achte drauf wo ist der richtige Ort?

00:10:15: Wann ist der richtige Moment?

00:10:17: Ist da andere bereit dafür dieses Gespräch überhaupt anzunehmen?

00:10:22: gibt dem Gespräch den richtigen Rahmen?

00:10:24: die dritte Frage die du dir stellen solltest ist was mache ich wenn es kippt?

00:10:29: das ist ja das Thema eigentlich dass in Familienunternehmen diesen Konstellationen sachliche Themen Wenn es wirklich ernst geht, wird wenn es ans Ernst eingemachte geht von der Sachebene weggehen auf die Beziehungsebene und dann persönlich werden.

00:10:48: Das ist ganz normal.

00:10:49: das liegt in der Natur der Sache.

00:10:51: Nachfolge ist in den meisten Punkten nicht sachlich fachlich, faktisch sondern emotional.

00:10:58: Also es liegt auch nicht an dir?

00:11:00: Das ist einfach so.

00:11:02: Die Frage ist nur Lass du die jedes mal wieder neue davon überraschen oder hast du ein Mittel, wie du das verhinderst?

00:11:12: Dass dir das mit deinem Gegenüber nicht mehr passiert.

00:11:16: Also wieder das Thema.

00:11:18: Lass so dich vom Streit überfahren, mittreiben... Oder treibst du den Streit voran positiv und konstruktiv?

00:11:25: Wie kannst du es machen?

00:11:26: indem ihr euch das ausretzt?

00:11:28: Das heißt ihr macht sich was aus wo du sagst.

00:11:31: in dem Moment was bei mir nicht mehr geht sage ich ab jetzt Ich brauche eine Pause, bitte reden wir in zwanzig Minuten weiter.

00:11:39: Stopp!

00:11:39: Da kommen wir jetzt nicht mehr weiter.

00:11:41: Nehmen uns alle einen Moment zum Duschen aufm Gemausse.

00:11:45: Ich habe ein Unternehmen gehabt der Familie wo man ausgemacht haben die sagen immer Rückzug.

00:11:52: das war als Wort schon so dass dann Offensichtlich, es wird mir so erzählt.

00:11:57: Ist das mittlerweile so gut etabliert?

00:11:59: Dass sie in dem Fall der Streit sowieso auffährt und sich zum Locken anfangen und eigentlich direkt weiterreden können.

00:12:05: Weil alle einfach aus diesem ... Nachweite aufe, nachweite, aufe... Rausgeholt werden durch das, dass einer sagt, Rückzug und die anderen außergrissen werden als ihrem System.

00:12:18: Es ist aber wenn's wirklich eng ist ein sehr gangbarer Weg zu sagen ich kann nicht mehr mal Und für die Anderen braucht es dann auch den Respekt, das sozusagen zu akzeptieren und dann einzuhalten.

00:12:33: Und dann zurückzugehen und so sagen okay und wie kommen wir jetzt wieder zurück zu dem Thema?

00:12:37: Weil was meistens passiert wenn in Familienunternehmen ein Diskussionspunkt zum Streit wird ist dass das explodiert.

00:12:47: Dann geht man auseinander und da ist das Thema vom Tisch und dann schwillt das oder hin.

00:12:52: dann ist es so ein laufender Konflikt der immer wieder andere Sachen beeinflusst.

00:12:57: Aber man weiß genau, das räumen wir nie mal an weil dann streiten wir wieder.

00:13:02: Also lassen wir es liegen!

00:13:02: So wenn das ausgemacht ist und wenn ihr sagt in dem Moment jetzt Rückzug ist möglich, wir gehen auseinander und dann kommen wir wieder zurück durchgeatmet und da haben wir eine Strategie wie wir es wieder neigangeln.

00:13:15: Das macht echt den Unterschiede aus, dass habe ich gemerkt Wenn man eben nicht nur auseinanders geht und es dann liegen lässt sondern wenn man auch Strategie hat zu sagen hey und danach kommen wir zurück und wir machen an dem Thema weiter und wir lösen das.

00:13:27: Das ist die dritte Frage, die du dir mitnehmen kannst.

00:13:30: In vielen Fällen reicht es schon wenn du diese drei Fragen mitnimmst und es bringt deine Gespräche, deine Entscheidungen auf in Familienunternehmens-, in Familien-Situationen direkt voran.

00:13:41: Manchmal reicht's nicht!

00:13:42: Da braucht's mehr.

00:13:44: Ein Familienverfassung zum Beispiel das heißt dass ihr euch gemeinsam festschreibt wie ihr Entscheidungen treffen wollt, wie ihr in Konflikten umgeht oder es braucht sowas wie ein Beirat also eine unabhängige dritte Stimme die von außen drauf steht, schaut, der euch Leute, die euch ein bisschen Feedback gibt.

00:14:00: Und es kann auch ein Coach sein oder eine Mediatorin, die ihr euch begleitet, die von Außen diesen Spiegel liefert.

00:14:06: Es fühlt sich oft so ein bisschen an wie Versagen wenn man dann sowas braucht zu sagen, wenn wir uns das als Familie nicht ausmachen können.

00:14:12: Das ist aber Blätzen!

00:14:14: Das ist was eigentlich Führung ist.

00:14:16: Also solche Instrumente dazunehmen, sich Hilfe zu holen und Unterstützung zu holten, ist das was wirklich reif ist richtig streiten dann auch möglich macht, konstruktiv macht und was euch alle weiterbringt.

00:14:29: Also dazu kann ich jedenfalls nur raten.

00:14:32: Dann nehmt ihr diese Woche einfach mal die drei Fragen mit und versucht es, probiert das aus!

00:14:37: Die erste Frage ist immer in welcher Rolle bin ich gerade?

00:14:40: Und auch in welche Rolle ist mein Gegenüber?

00:14:43: Passt das zusammen?

00:14:44: Arbeit man auf der gleichen Ebene?

00:14:46: Die zweite Frage is' Basta Rahmen also ist es da richtige Zeitpunkt unter richtiger Ort?

00:14:52: und die dritte Frage Was mache ich, wenn es kippt?

00:14:55: Also wie gehe ich damit um, wenn's jetzt grad trotzdem nett hinhaut.

00:14:59: Ich bin mal hundertprozent sicher dass die drei Fragen des Streiten bei euch in eurem Umfeld viel besser machen.

00:15:07: Wie ihr ja am Anfang sagt habt richtiges Streiten hast nicht das dann alles eitelwohnen ist und lustig ist aber es wird konstruktiv.

00:15:14: Es wird hilfreich und es bringt euch weiter!

00:15:20: Folge, den Inbot als hilfreich empfunden hast.

00:15:23: Wenn das so ist dann schreibt man doch einfach, schickt mal Nachricht, schreibt einen Kommentar, empfehlt die Folge gern weiter oder dem Podcast gern weiter und ich freue mich wenn du dann auch das nächste Mal wieder dabei bist!

00:15:35: Mein Name ist Susanne Hattinger, ich bin die Nachfolgerin und das hier ist mein Podcast.

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