Folge 67 - Nachfolge-Talk mit Simone Spitzer
Show notes
Simone Spitzer übernahm 2020 die Geschäftsführung von Spitzer Engineering. Dem Ingenieurbüro, das ihr Vater 1989 im Haus ihrer Familie in Vorau gegründet hat.
Ich besuche sie am Firmenstandort. In dem Haus, in dem der Betrieb klein angefangen hat und über die Jahre immer mehr Räume geschluckt hat, bis die Familie 2006 ein eigenes Gebäude gebaut hat. Von da aus gehen wir zurück. Zu dem Mädchen, das jeden Tag in den ersten Stock zu den Mitarbeitenden wollte, um unter dem Besprechungstisch zu zeichnen. Zur Schulzeit, nach der Simone eigentlich sicher war: nie wieder zurück nach Vorau. Zum Biotechnologie-Studium, zum Doktorat an der TU Wien.
Simone war nicht als Nachfolgerin geplant. Ihre ältere Schwester hatte diese Rolle lange geprüft und dann abgesagt. Simone ist, wie sie selbst sagt, in die Nachfolge “reingeschlittert”. Erst war es Mitarbeit neben dem Studium. Dann ein halbes Jahr Nachdenken. Dann die bewusste Entscheidung. Im ersten Lockdown war sie Geschäftsführerin.
Wir reden darüber, wie es ist, mit einem Vater zu arbeiten, der immer noch im selben Büro sitzt. Über die Streitkultur in ihrer Familie, die so direkt ist, dass sie neue Mitarbeitende manchmal verunsichert. Über die Co-Geschäftsführung mit einem langjährigen Prokuristen und wie klare Rollen helfen. Über die Erfahrung als Frau in einer männlich geprägten Branche. Und darüber, warum Simone bewusst Frauen in Projektleitungs-Positionen fördert.
Wir sprechen auch über das, worüber viele nicht gerne sprechen. Die rechtliche Vorbereitung einer Übergabe. Verzichtserklärungen, Testament, Vollmachten für den Fall, dass dem Vater etwas zustößt. Warum Simone darauf bestanden hat, bevor sie Anteile übernommen hat. Und was passiert, wenn man es nicht tut.
Du erfährst:
- warum Simone als Jüngste erst gar nicht als Nachfolgerin geplant war,
- wie sie “reingeschlittert” ist in eine Rolle, die sie heute mit Überzeugung trägt,
- was eine Übergabe mitten im Lockdown bedeutet,
- warum Streit mit dem Vater die Nachfolge nicht gefährdet, sondern tragen kann,
- wie sie als Frau in einer männlich geprägten Branche gehört wird,
- und was du rechtlich klären solltest, bevor du Anteile übernimmst.
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Show transcript
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen bei die Nachfolgerin.
00:00:15: Heute sind wir in Vorau zu Gast, und zwar bei der wunderbaren Frau Doktor Simone Spitzer, damit ich das einmal vorgesagt habe.
00:00:21: Wir dürfen ja dann beim Du bleiben!
00:00:23: Und ich darf dein Titel ein bisschen unterschlagen, aber wie gesagt?
00:00:28: Die Simone Spitzer hat vor mittlerweile sechs Jahren die Geschäftsführung im familiären Betrieb übernommen, im Familienunternehmen übernomen, dass ihr Vater in den Achtzigerjahren aufgebaut hat als technisches Büro.
00:00:42: Spitzer Engineering ist mittlerweile eines der größten Unternehmen in der Steiermark mit mehr als hundert Mitarbeitern auf drei Standorten und beschäftigt sich mit ganz vielen Themen, wo ich zunächst einmal schon ausgestiegen bin.
00:00:52: Also wenn man anschaut wie ihr vom technischen Büro zu was ihr alle im Kommen seid da werden wir uns heute ein bisschen darüber unterhalten.
00:00:58: aber sehr breit gefächertes Angebot Und die Simone und ich werden heute bis über das Thema Nachfolge sprechen und uns anschauen was so die Herausforderungen waren und die großen Freuden der Nachfolgen.
00:01:09: Ich freut mich voll, dass du da bist Simone!
00:01:11: Ja, es freut mich auch, dass ich da sein darf.
00:01:13: Beziehungsweise ihr bei mir sein dürfts wie wir als Büro das Gebäude schon ein bisschen angeschaut haben auch einen Bau meiner heute wenigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gesehen.
00:01:22: Es ist Freitag, da ist starker Homo für's Tag.
00:01:24: Eine kurze Anmerkung noch.
00:01:27: Leider sind wir dabei noch kein zu den größten Unternehmern Sondern wir sind noch aus der größte Engineering raus.
00:01:32: Ich finde das kann man ruhig so sagen.
00:01:34: In solchen Momenten habe ich gelernt Ist es gut einfach zu sagen Ah ok klingt auch gut Ich kann da passen.
00:01:41: Aber die Ingenieurbüro stimmt sicher.
00:01:43: Das sind wahrscheinlich sogar das Größte, was wirklich im Bereich Ingenieurbüro tätig ist.
00:01:50: Oft haben es schon noch eine Ingenieux-Büro angemeldet, die großen Firmen, aber sie sind hauptsächlich zum Beispiel fertig oder ähnliches und machen haupträchtlich Generalplanung endliches.
00:02:00: Und genau!
00:02:01: Da sind wir tatsächlich eines der größten wenn nicht das größte in Österreich.
00:02:05: Bleiben wir vielleicht ganz kurz dabei, weil jetzt habe ich es schon so angediesert, dass ihr in ganz vielen Bereichen tätig seid.
00:02:10: Wenn's das mir als nicht technisches Wesen erklären müsstet was ist das was ihr genau macht?
00:02:17: Wir machen alles was man in der Industrie braucht.
00:02:19: also wenn man sie vorstellt man hat zum Beispiel Medikament dann machen wir dafür die Rohrleitungsplanung.
00:02:29: um das Produkt herzustellen muss man ja auch Flüssigkeiten Gase fördern Und da werden die Beschwerse über Rohrleitungen gefördert.
00:02:37: Und dann machen wir die Planung dazu, wie das im Raum stattfindet und dass nicht nur für Medikamente sondern im Endeffekt überall dort um Rohr leitungen braucht.
00:02:44: Also jetzt zum Beispiel haben wir ein sehr großes Projekt bei der FIRST abgewickelt wo wir für den neuen Lichtbogenofen die Medienversorgung gemacht haben.
00:02:51: Wir machen das auch z.B in der Papierindustrie Wir machen es für Kraftwerke eigentlich Werbe durch die Industrie.
00:03:00: Das ist der eine große Bereich also der industrieanlagenbau ist das.
00:03:03: Der andere Bereich ist der Maschinenbau.
00:03:04: Man wird es ein bisschen kleiner, da geht es dann auch um das man wirklich was eine Maschine hat, die etwas tut wie zum Beispiel was wir jetzt gerade für Projekte... Was mal cooles Projekt gehabt haben war eine Hot-Shot Verpackung.
00:03:19: Da hatten wir automatisierten Anlagen für Hot-Shell Verpackungen.
00:03:22: Wir haben auch ein cooles projekt gehabt wo wir einen Roboter entwickelt haben fürs Zusammenbauen von Windrädern.
00:03:32: Wir haben auch für die Fürste auch immer wieder coole Projekte.
00:03:36: Einfach so Querbett dort, wo man Maschinen braucht.
00:03:38: und als drittem kleinen Bereich haben wir dann noch den Stahlbau.
00:03:41: Das ist so... also wo man zum Beispiel die Halterungen für die Hoarleitungen planten, wo mal Rohrbrücken planten Treppentürme, genau, also rundherum um die Umdiehoarleitung quasi den Strahlbau.
00:03:52: Und das letzte Bereich der was sicherlich nicht der Letzte ist aber was ganz anderes ist, das ist unsere Werbeagentur, die was wir haben Auch schon sehr lange, in einer ganz langen Zeit, neunzehnunddachtig, sondern seit Jahrtausend-einzig glaube ich.
00:04:07: Und warum halt alles anbieten vom Logo Design über Textildruck bis zum Webdesign und Social Media Auftritten?
00:04:14: Und dem einzigen für die besonderen Sachen ist hier in dem Fall der Textildruck.
00:04:17: Weil wir den selbst im Haus haben... Genau!
00:04:20: Also da sind wir direkt Kolleginnen
00:04:21: Genau, genau.
00:04:23: Also kenne ich aber leider noch ganz so gut aus dem Verweis.
00:04:25: Ich gerne meine Kolleginnen und Kollegen in der Werbergentour.
00:04:28: Da kann ich auch keine Technikerin finden!
00:04:29: Dann kann ich jetzt aushelfen dann.
00:04:33: Weil ich da schon sehr viel gelernt habe in den letzten Jahren, muss ich sagen.
00:04:35: Das sieht mir auch schon ganz gut aus.
00:04:37: Ich glaube
00:04:37: das ist ja auch ganz gut weil du den direkten Zugang hast zu einem Bereich der ihr sonst meistens so ein bisschen ausgelagert ist und wenn es dir so direkt mit drinnen sein kannst und dann austauscht, heißt das auch nochmal ganz angenehm oder?
00:04:47: Ahja!
00:04:48: Es ist cool also eine ganz andere Welt, es sind ganz andere Aufgabendätigkeiten, es ist cool so dieses auch den Einblick zu haben dass die Sachen was wir liefern müssen nicht noch nervig seien sondern auf der anderen Seite nach tatsächlich gepenötigt werden damit's gut arbeiten können.
00:05:02: Genau.
00:05:04: Fangen wir mal mit deinem Papa an, jetzt hast du gesagt, neunundachtzig hat er gegründet, gell?
00:05:09: Wie alt warst du damals?
00:05:10: Ähm ... Minus eins!
00:05:12: Zwar!
00:05:12: Minus zwei!
00:05:13: Minust zwei!
00:05:13: Noch gar nicht auf gut.
00:05:14: Nein,
00:05:15: ich bin einundneinundneunzig auf die Welt
00:05:16: gekommen.
00:05:17: Hast du so die Geschichten, diese gründungklassischen Gründungsgeschichten, die man so kennen und die kennst du wahrscheinlich auch oder was war dein Vater dazu motiviert sich, selbstständig
00:05:23: zu machen?
00:05:24: Also eigentlich geht die Geschichte ja noch verlängert.
00:05:26: Mein Vater war ja schon, hat siebenundsiebzig das erste Mal gekründet in Deutschland.
00:05:30: Okay
00:05:31: Da ist er quasi von Kernkraftwerk zu Kernkraftwerke gezogen und hat das Qualitätsmanagement gemacht.
00:05:37: Und hat dann auch schon, ich glaube, zehn-fünfzehn Mitarbeiter gehabt.
00:05:43: Dann sind meine älteren Schwestern ins Schulalter gekommen und da wollte einfach wieder gerne in die Heimat zurückziehen, dass die Kinder quasi in der Heimat aufwachsen.
00:05:55: Und dann sind sie zurück nach Österreich Und dann hat das alles ein bisschen gedauert.
00:05:58: Und im neunundachtzig hat er dann wieder neu gegründet bei uns im Haus und das ist dann immer voller geworden, also zuerst war es sogar im Erdgeschoss, dann im ersten Stock, dann ist der Teil ins Erd geschossen zurückgekommen, da ist er weggekommen.
00:06:11: Dann waren wir im Kohlarscher drinnen.
00:06:13: Dann ist es klar geworden, dann haben wir als Nachbarhaus quasi mit gemietet weil da wurden nur kleine Wohnungen bewohnt und der Rest war frei.
00:06:20: Dann ist das Arzt geäugert worden, dann haben wir uns bei der Volksbank eingemietet.
00:06:24: Ich hab da kurzzeitig sogar schon vier Standorte gehabt in den Fohrer und irgendwann haben sie beschlossen so... Das geht halt mehr, wir brauchen ein eigenes Gebäude!
00:06:32: Und damit haben wir dann im Pulszentrum eröffnet.
00:06:36: Genau.
00:06:37: Für mich war es einer der herrlichsten Tage privata.
00:06:40: Weil ich war das erste Mal unter der Woche in den Garten gehen kann und es hat keiner von oben runter geschaut.
00:06:44: Und er hat quasi vom Rauchen mir zugeschaut, wie im Garten bin.
00:06:47: Ja klar!
00:06:48: Das ist so cool weil ihr genau so einen Moment gehabt habt.
00:06:52: Mein Vater hat auch nach Hause gegründet bei uns... ...und dann ist halt als immer noch mal anderen aus dem Privatbesitz in Firmenbesitz übergangen zu sagen.
00:07:00: Du bist jetzt immer kleiner.
00:07:01: Und bei uns war's immer so in den Sommerferien.
00:07:03: Der Drucker ist bei uns am Gang gestanden also wir haben ja so ein Großen.
00:07:06: Wie soll dies in der Werbung enden mit einem Drucker am Gang?
00:07:09: Und wenn wir vom Schlafzimmer ausgegangen sind, ins Badezimmer haben wir beim Drucker vorbeigegeben müssen.
00:07:14: Das ist natürlich in den Sommerferien war das die Super-Challenge, dass in der Früh die eigentlich schon anziehen lassen müssen bevor es ins Baderzimmer gegangen wird weil sie mit dem Pechama nirgends mehr umspazieren können.
00:07:24: Das gleiche Thema haben wir auch!
00:07:26: Weil unser Gang quasi... damit mein erster Stock raufkommt, einmal unseren Wohnbereich gewährt hat und man hat auf der anderen Seite vom Gang waren die Schlaftzimmer auf der andern Seiten des Baden Das war ja das genaues Gleiche.
00:07:40: Also quasi fünfzehn Jahre lang immer so, kommt jemand?
00:07:44: Nein, passt schon.
00:07:46: Aber es ist dann schon ein bisschen befreiend stark.
00:07:49: oder wenn man dann plötzlich wieder so Privatsphäre
00:07:51: hat.
00:07:51: Oder das erste Mal eigentlich.
00:07:53: Ja du sowieso arbetiert warst Du
00:07:54: das erste mal.
00:07:56: War schon irgendwie ganz umgefahren und cool also war sich angenehm.
00:08:00: Aber du bist da sehr nahe am Unternehmen aufgewachsen.
00:08:03: Du hast von klein auf immer mitgekriegt, dass es die Firma so läuft ist oder wie darf man sich das vorstellen?
00:08:09: Ja also die Mama erzählt heute noch, dass ich immer in erster Stock raufholt zu den Mitarbeiter und so ja ich bin eh ganz brav!
00:08:16: Ich war eh nur Zeichnern und ich war auch brav wirklich.
00:08:19: Ich wollte einfach nur um sein wo alle Menschen sind und dabei sein und unter dem Tisch zeichnen Kastel gehen, da haben sie nicht mehr gemessen wie Krosi schon bin.
00:08:30: Das war auch bis zum Schluss, dass ich ein bisschen drüber gegangen bin quasi irgendwann und dann haben wir dann einen Mitarbeiter gehabt.
00:08:36: der hat leider eine schwere Krankheit gehabt und äußerlich hat man das angesehen und ich habe mein Herz an den verloren gehabt als kleines Kind.
00:08:45: also ich bin so an dem gekenkt und kann mich heute noch erinnern wenn es so lange eher hier war bin immer bei ihm gewesen.
00:08:53: Das haben wir noch an dem, was ich wohl gekenkt bin und wie er dann leider verstorben ist.
00:09:02: Ich wollte mal das über ein Begräbnis wahr, die hat dann so gewonnen.
00:09:05: Aber in meinem Hirn ist es so präsent dass ich mir das glaube irgendwie vielleicht so indirekt.
00:09:11: abschätten kann man auch irgendwie.
00:09:12: Ich glaube, für
00:09:14: viele die nie diesen Bezug gehabt haben so extrem in einem Familienbetrieb groß zu werden.
00:09:21: Es ist manchmal vielleicht schwer nachzuvollziehen die Beziehung, die man aufbaut mit den Mitarbeitern sowie du, dass jetzt sagst du es ja mehr als nur deine Bezugspersonen sondern das ist fast wie Familie.
00:09:31: Auf jeden Fall!
00:09:32: Wir haben ja auch sehr viel Familie im Betrieb.
00:09:35: Also so sehen wir immer Mischungen aus.
00:09:37: Familienbetrieben und Familie-Inbetrieb.
00:09:41: Also einer meiner längsten Mitarbeiter, der ist ja auch von Anfang an dabei gewendet mit siebzehn von uns angefangen und hat letztes Jahr seit dreißigjähriges überleben gehabt.
00:09:50: Und er ist der Großkursöffer.
00:09:53: meinem Vater, meine mehrere Onkel von mir haben gearbeitet, das sind mittlerweile in Pensionen, mein Dante arbeit immer noch im Betrieb, wir haben Kustasien und Cousins im Betrieb, mein Schwester ist im Betrieben also... Mein Mann is'n Betrieb!
00:10:07: Das sind quasi beides.
00:10:08: Sehr gut Also das vermischt sie ja, war glaube ich wirklich oft.
00:10:11: Also gerade in so kleinen Ränden die in der zweiten Generation.
00:10:13: du bist jetzt zweite Generation also wo es nicht noch so über drei vier fünf Generationen geht da ist es glaube ich oft noch so oder sollt einfach rundherum noch möglichkeitsam geholfen wird und wenn's passt dann passt dann kommen die Leute auch zum Arbeiten ein.
00:10:25: Ja genau!
00:10:26: Es ist vielleicht
00:10:27: jetzt auch der Region ein bisschen geschuldert weil jetzt ist es ja vorher nicht unbedingt so eine Technik Hotspot gewesen in den Achtziger Jahren oder wie würdest Du das einschätzen?
00:10:37: Es ist eine handwerkliche Region und dadurch darf man nicht unterschätzen, dass doch die Technik das schon gegeben hat.
00:10:50: Also es hat ja damals die Hotels in der Nähe gegeben, war natürlich nicht vergleichbar mit wirklich diesen Industrieregionen aber doch man hat scheinig ein Know-how in die Richtung gehabt.
00:11:01: Wir haben mehrere Mitarbeiter gehabt, die zum Beispiel Umschulungen gemacht haben aus eher landwirtschaftlicherem Bereich dann in dem Planungsbereich weil es trotzdem Nähe dazu gegeben hat und das ist heute auch noch so.
00:11:16: Also wir haben unsere Hotel-Observenten aus der Region, wir haben Lehrlinge aus der region und man darf gar nicht unterschätzen die Ausstellung hat doch ein relativ hohen Technik hotspot mittlerweile.
00:11:28: Aber gerade so zu Beginn, denke ich, war das einfach ein wichtiger Arbeitgeber.
00:11:33: Ein Arbeitgebergangebot in so einem Bereich, dass gar nicht so viel gegeben hat, wo man die Auswahl kapert und dann ist es noch klarer, dass irgendwie die Familie mit einer spielt, oder?
00:11:41: Ja
00:11:42: natürlich!
00:11:42: Also das hat schon mitgespielt auf jeden Fall und natürlich wenn's passt, wenn die Qualität passt... Und was mir meistens für seine Familie, kann man sich etwas einschätzen,
00:11:53: anders verlassen.
00:11:54: kann
00:11:54: man sich dann schon so drauf verlassen.
00:11:56: Und ich meine, es ist auch heute so.
00:11:58: Wir sind jetzt zwar wirklich mit einem relativ hohen Technik in der Region aber es ist jetzt nicht die Region mit hunderttausend Firmen in dem Bereich.
00:12:06: Die muss dann auch alle noch einen Haufen Mitarbeiter einstellen.
00:12:09: Du hast das gesagt?
00:12:09: Dein Mama war auch Mitgliederfirma, oder?
00:12:11: Ja!
00:12:12: Also ob da Gründung mit dabei?
00:12:15: Ziemlich eigentlich also... Ich glaube sie hat eigentlich was von Anfang an dabei.
00:12:19: An welcher Bereiche hat ... War das klassisch oft?
00:12:22: Man kann zuerst eine Aufteilung.
00:12:23: Also Papa war der Techniker, die Mama das ganze Jahr administrativer gemacht, Buchhalt und Landverrechnung genau.
00:12:28: Ja.
00:12:29: Du hast jetzt schon gesagt du bist als kleines Kind am liebsten umgeessen und hast mit zeichnet oder unterhalb zeichnete?
00:12:34: War es von Anfang an deinem Traumberuf in diese Richtung zu gehen?
00:12:37: oder was hast du als Kind ... Hast du noch Erinnerungen, was du werden wolltest?
00:12:42: Ich hab ja redet als ich mir vor zwei Wochen überlegt habe wo sie werden will.
00:12:45: Ja?
00:12:45: Ja!
00:12:45: Ich hab nie so richtig einen Berufswunsch gehabt.
00:12:48: Ich war ganz eigenartig.
00:12:49: Wird immer extrem viel interessiert.
00:12:51: Mir ist eigentlich alles interessiert und dadurch habe ich irgendwie keinen konkreten Berufswunsch gehabt.
00:12:56: Wir sind auch sehr verdammt zu diesen Informationsveranstaltungen gefahren, damit ihr habt euch mal eine Ahnung kriegt wo ich hingehen will.
00:13:04: Weil die hab ich so... Ja!
00:13:06: Ich war dann auch im Studium tatsächlich eine für diese Personen.
00:13:08: Ich bin mir extrem gerne gelernt.
00:13:10: Das ist ein bisschen so... Normalerweise sagt man ja, die coolen Sonderte, die wir uns halt quasi nicht gelernt haben.
00:13:16: Und ich war auch nie cool aber ich bin mir total gern gelernt.
00:13:20: Also mir hat es total taugt, Wissen anzuhelfen.
00:13:23: Und ich hab gesagt mein liebster Beruf war ewige Studentin weil dann könnt ihr einfach dauerhaft Wissen anneigen und das wär ein cooler Beruf!
00:13:31: Auf Dauer noch sehr erfüllend wahrscheinlich.
00:13:32: dann aber irgendwie habe ich das im Studium total genossen immer neue Aspekte kennenzulernen und das zu verstehen und sich reinzudenken und auszuprobieren.
00:13:41: Wobei das ja in der jetzigen Situation wahrscheinlich auch ganz hilfreiche... Eigenschaft ist, dass du sagst okay, du wirst immer dran bleiben und immer was Neues lernen.
00:13:49: Weil ich glaube das ist das Wichtigste, was man jetzt als Unternehmerin in der aktuellen Zeit machen muss, dass man halt nicht stehen bleibt sondern immer wieder schaut, was gibt's denn da noch?
00:13:57: Und sich die Dinge eine fuchst, oder?
00:13:58: Ja, auf jeden Fall!
00:13:59: Also es sind sicher super Eigenschafts jetzt... Es hat nur nie wer verstanden, dass ich gesagt habe, will du gerne lernen.
00:14:04: Das glaube ich.
00:14:06: Okay,
00:14:06: d.h.,
00:14:07: du warst auch nicht so hundertprozentig sicher, also nicht von klein auf sicher, Wenn man in dem Bereich gehen will, kann es sich noch erinnern.
00:14:13: Wann ist das?
00:14:14: Wie hat sie das dann entwickelt?
00:14:15: oder wo war der Moment, wo du gesagt hast, vielleicht wäre das doch was?
00:14:18: Ja also dann war ich mal in Zeitung da aufs Künstlerische auch immer ganz gern mit den Bereichen über kreativ.
00:14:25: Hab gerne gemahlen und hab bastelt alles mögliche.
00:14:28: Und hab dann festgestellt, naja ein Bücherrestauration wär cool gewesen.
00:14:31: Aber von der Aufnahme sieht man dann an, dass man zur Aufnahmeprüfung mitnehmen muss!
00:14:36: Ich glaub, das bleibt bei Hobby, das reicht.
00:14:39: Und das war damals aber schon während Boar, also während Oberstufen.
00:14:46: Entweder was Künstlerisches oder was Technisches.
00:14:48: Das hat sich ein bisschen in dem Bereich geklidert.
00:14:52: Dann war ich fast beim Maschinenbau eingeschrieben und dann habe ich die FBI in Thulen gefunden, wo wir Biotechnologie studieren können.
00:14:59: Und es hat mich so fasziniert, weil da ist damals ... Und da lange drinnen gewähren, dass auch in die Richtung geht mit Antikörper und wie das im Körper funktioniert.
00:15:08: Wir sind wirklich mit Detail funktionieren und irgendwie hat mir das total fasziniert weil aufgrund von meiner Erkrankung ich hab nachher damit ist und als Erwachsener immer gehabt ganz stark.
00:15:18: Da hat mich auch mit Antikkörper zu tun und es hat mich total interessiert.
00:15:21: Es hat mich komplett außergerissen aus meinem Plan.
00:15:25: Im Nachhinein hätte man glaube ich den Maschinenbau bis dem mehr Tag vor der Arbeit her.
00:15:31: Aber die Theorie dahinter, also die Theorien im Biodech-Studium.
00:15:34: Die war so cool und hat mich so fasziniert!
00:15:37: Und ich glaube, das war die einzige, in der sie sich in der Corona-Bandemie urtaugt.
00:15:43: Ich habe mir voll eingeschaut, weil ich mich halt schon auskenne.
00:15:46: Das war total faszinerend für mich.
00:15:48: Also jeder hat wahrscheinlich Corona verflucht und ich war so echt cool.
00:15:51: Ein Studienfall?
00:15:52: Ja
00:15:52: genau.
00:15:53: Kann noch mal lernen.
00:15:55: So in Richtung, genau.
00:15:56: Okay,
00:15:56: d.h.,
00:15:57: was war dann nach dem Studium?
00:15:58: oder wie hast du weitergemacht?
00:16:00: Genau, ich hab dann Biotechnologie studiert und bin da drauf gekommen.
00:16:03: Ich brauchte auch im der Arbeit was technischere ist.
00:16:06: also ich habe dann schon in meiner Bachelorwerte Richtung Umweltechnik gegangen und mein Masterwort war dann komplett in dem Bereich so eine Mischung aus Umwelttechnik und Verfahrenstechnik bzw.
00:16:19: die Entwicklung von einem Öl-In-Wasser-Analysator gegangen wo man sich angeschaut hat ob Ob Erdohlreste im Abwasser der Erdoll-Industriesen, weil im Moment wird das sehr stationär.
00:16:33: Da musste es immer so offline gemacht werden,
00:16:35: d.h.,
00:16:35: man hat eine Probe genommen und dann hat man das Ergebnis gehabt.
00:16:39: Man hat Verzögerung gehabt vor mehreren Stunden.
00:16:41: Und da war es still, dass man das online macht.
00:16:44: D.h.
00:16:44: es wird dauerhaft analysiert.
00:16:45: Dann hat man wesentlich kürzerer Durchlaufzeit bis man ein Ergebnis hat.
00:16:49: Es fließt weniger Wasser raus.
00:16:52: Das ist schon verunreinigt, bevor man draufkommt.
00:16:55: Das war urkurs, die Entwicklung von den Prototypen hat mir vollpackt.
00:17:00: Der Betreuer war von der TU Wien und er hat mich dann gefragt ob ich gerne einen Doktor bei machen würde und gesagt nur an der Lüte geht es auch nicht mehr.
00:17:08: zu meinen sie würd gern Verfahrenstechnik machen.
00:17:10: und so bin ich dann quasi in die Verfahrenstechnik reingerutscht und hab dann dort mein Doktor gemacht im Bereich Biogasaufbereitung, Wasserstoffaufbereitungsimulation genau.
00:17:19: Okay, wann war der Moment wo du sagst das könnt ihr aber bei uns in der Firma machen?
00:17:26: Das ist so ein bisschen ... Ich hab immer gesagt, ich gehe nie mehr nach Vorratsruck.
00:17:29: Ich wollte nicht auf Vorratsrück?
00:17:31: Was war das Ziel?
00:17:33: Weg von Vorra.
00:17:40: Ich habe in der Haupttrue gekackt und die Zeit kam mir überhaupt mit meinen ersten Kollegen verstanden.
00:17:44: Und war einfach froh, wie weg war vor Vorra!
00:17:49: Egal wohin, woanders hin.
00:17:51: War dann eigentlich ganz glücklich in Wien.
00:17:53: Es hat mich taugt.
00:17:53: Die war auch Auslandssemester in Deutschland Und ich habe dann aber das Thema gehabt, dass wir mit meiner Finanzierung auf der Runde ein bisschen ein Thema gehabt haben.
00:18:00: Ich habe irgendwann mal gesagt, pass die Arbeit ein bisschen in der Firma mit, weil wir da einen Forschungsbereich haben und der hat thematisch gut zu meiner Doktorarbeit gepasst.
00:18:08: Und so habe ich mich dann wieder in die Firma reinkommen und habe gemerkt, dass ich eigentlich an der Firma hängen.
00:18:12: Also dass ich an die Mitarbeiter hänge, was ist schon so lange keinem oder an der Firmen und dass sich die Firma per se auch cool findet.
00:18:19: So ist es dann nach und nach gewachsen, sodass ich vielleicht doch mal vorstellen könnte, wie du auch Fahrer zurückziehen.
00:18:25: damit die Firmen übernehmen können.
00:18:27: Genau!
00:18:28: Das ist ein spannender Zugang, das hat so noch gar nicht gekjagt.
00:18:31: Dass eigentlich das Unternehmen so stark zirkt, dass man sogar das in Kauf nimmt und wieder einen Voraus sein muss.
00:18:37: Wobei es was Schlimmes da nicht gibt.
00:18:39: Mittlerweile wohne ich ganz gerne.
00:18:42: Es gibt ja wesentlich mehr Bewohnern im Vora wie diese paar Personen, mit denen sie mich nicht verstanden haben.
00:18:47: Ja, also das war tatsächlich auch persönliches Problem.
00:18:49: Du hast gesagt, du musst jetzt so nicht mehr haben?
00:18:52: Genau!
00:18:54: Und ja, das war halt einfach nicht cool und deswegen hat es mir wirklich wieder zurückgezogen.
00:19:00: Aber wir haben... Es ist auch tatsächlich so, dass ich eigentlich glaube ich auch tatsächlich eher Stadtwirland menschwer.
00:19:06: Wir haben jetzt sowie andere Leute aus dem Land haben für die Sommerfrische, haben wir Wohnungen wie ihn quasi damit verhörloser leben!
00:19:15: Wie viel Zeit es dann tut?
00:19:17: Ja jetzt im Sommer leider weniger, weil da einfach so viele andere Sachen sind.
00:19:21: Aber im Frühjahr und im Herbst haben wir sehr viel... Also eigentlich die restliche Zeit von mir war es immer sehr viel dort.
00:19:25: Wir haben auch viele Freunde in Wien, mein Cousin ist in Wiedn, das ist quasi so mein kleiner Bruder-Aussatz gewesen immer.
00:19:32: Weil ich immer gerne noch ein viertes Crystal gehabt hätte, was kleiner oder gleicher das wäre.
00:19:37: Und das ist dann quasi mein Couture Garten!
00:19:38: Okay?
00:19:39: Und dadurch sind wir eigentlich sehr, sehr voll in Wina.
00:19:42: Und so passt sowas super.
00:19:43: Also was ich schon genieße ist dass ich einfach rausgehe und im Grünen bin und wirklich einfach loslaufen kann.
00:19:49: Das ist dann auch wirklich einfach eine schöne Runde laufen kann, ohne dass ich da zuerst einmal durch hunderttausend heißer durchheben muss.
00:19:56: Das gesagt der Kleiner Cousin ist fast so was wie ein kleiner Bruder, weil er hat es gern gehabt.
00:20:00: Du bist in einer Familie die kleinste, die Nachzüglerin oder?
00:20:03: Also deine Geschwister sind älter.
00:20:05: Du hast ältere Schwestern.
00:20:07: Genau
00:20:07: zwei älteren also sind achtundzehn Jahre älte wie ich.
00:20:11: Ich bin wirklich eine Nachzügerin.
00:20:15: Ich bin noch die einzige Technikerin bei uns in der Familie.
00:20:19: Mein ältester Schwester ist ursprünglich eine Volksschullehrerin gewesen, das haben aber mittlerweile im Bereich Immobilien unterwegs.
00:20:25: Also haben sie in dem Bereich selbstständig gemacht und ihr Mann ist auch ein Immobiliemakler.
00:20:30: Und mein zweites Schwester, der ist ehemaliger Betrieb, hat Kontrollen gemacht, Kontrolling auf der FH studiert.
00:20:37: Mein Mann war früher auch im Betrieb Ingenieurbonds, hat ein Konstrukteur und hat sich dann aber komplett umorientiert.
00:20:48: Also der ist in Richtung Germanistik gegangen und ganz anders.
00:20:52: Und genau da werden auch ursprünglich für die Nachfolge geplant gewesen... ...und haben sich schon gesagt das ist nix für sie.
00:20:59: Also sie wohnen die viermal nicht leiten und sind dann auch komplett aus der Firma damals raus.. ..und meine Schwester ist nachher ein paar Jahre wieder zurück weil ich eigentlich die aber zur Brunz in der Firma taug hatte.
00:21:11: Sie wurden da nur einen Abstand haben zwischen der Entscheidung und, wie es dann weitergeht.
00:21:17: Und ich bin sehr froh, dass meine Schwester in der Firma ist.
00:21:20: Die ist jemanden, die sich auf jeden Fall traut mit dem Song, wenn ihr Blödsinn macht.
00:21:23: So wie das ältere Geschwisterl gern machen hat's so, wenn ich... gibt's doch kein Blatt vom Mund was zu ... Das ist eigentlich sehr auffrischend!
00:21:33: Genau sie ist ein cooler Mensch, der was auch gerne neue Sachen ausprobiert.
00:21:37: also das ist eigentlich ganz cool als Unterstützung.
00:21:40: Es ist schon hilfreich, wenn man Leute hat, die man so nah kennt.
00:21:43: Manchmal ist es halt auch sehr herausfordernd, weil man sie so gut kennt und die Sachen direkt gesagt kriegt.
00:21:48: Das ist jetzt nicht immer so lustig wahrscheinlich.
00:21:50: Aber ich sage immer mit meinem Papa ... Wir haben gelernt zum Streiten wie in die Pubertät gekommen bin.
00:21:56: Wir sind eine sehr diskussionsfreudige Familie.
00:21:59: Mein Mann behauptet wir streiten.
00:22:02: Mir sagen würde diskutieren nur!
00:22:06: Das heißt, wir halten recht viel aus.
00:22:08: Wir sind uns auch gegenseitig nicht beizwimmen und zumal vielleicht das eine oder andere gröbere Worten in den Kopf fahren.
00:22:13: Wir haben einfach gewusst, dass das in der Diskussion passiert.
00:22:19: Genau also das haut ja schon ganz gut aus.
00:22:21: Ich
00:22:21: habe es aber tatsächlich glaube ich im Interview auch gelesen was das dazu heißt, dass für viele rundherum auf der Herausforderung war weil ihr habt ja klient schon, ihr habt sicher wusst, Wenn euch dann andere oft erlebt haben, ist das... Challenge oder?
00:22:37: Ja, also ich kann mich bis heute einfach nur bitte einer getötet Zeit haben.
00:22:41: Ich hab immer noch einen Mitarbeiterin gehabt, der uns auch noch so gut kennt und da war meine Schwester schon wieder da und wir haben auch irgendwie irgend ein Blödsinn zum diskutieren.
00:22:51: Mein Vater, ich und mein Schwestern.
00:22:53: Und es war aber blöderweise nicht in meinem Büro sondern im Administrationsbereich draußen weil man mit meiner Schwester gerät.
00:23:02: Irgendwann hat mein Vater so, dann macht es halt wie das Glaubt.
00:23:04: Und die sind ins Büro zurückgelaufen und hat die Tür zugehaut.
00:23:08: Ich weiß nicht, ich hab mal weitergerät.
00:23:10: Dann mit der Mitarbeiterin und meiner Mitarbeiterin dann so ... Ja?
00:23:13: Wie müssen wir das jetzt machen?
00:23:15: Und ich sag, da muss ich in Papa fragen, will Annie gehen?
00:23:19: Da traust du jetzt Annie!
00:23:20: So, ja sicher.
00:23:22: Bin reingang und habe in Papa gefragt, er antwortet ganz einmal, wie wird's rauskommen?
00:23:27: Also, das ist bei uns wirklich so Strohfeuer.
00:23:30: Aber das ist immer ein ganz vielen Familienunternehmern.
00:23:34: Das ist tatsächlich ein Problem, dass die Harmonie sucht so groß ist.
00:23:37: also, dass man so Angst hat vor allem Streiten weil man das ja wenn man es nicht gut gelernt hat wie du sagst ich habe das in der teenager Zeit schon gelernt dann trocken wir das oft mit.
00:23:47: und wenn Leute nicht schnell wieder umschalten können wenn's nicht so strohfeuermäßig ist sondern halt dann das schlechte Gefühl bleibt und man nimmt sie dann mit ins private oder als private halt mit in die Firma.
00:23:57: aber das habt ihr anscheinend Habt ihr da gute Mechanismen dafür?
00:24:01: Habts ja mal drüber geredet, oder ist das bei euch einfach so
00:24:05: intuitiv?
00:24:06: Das war immer so.
00:24:07: Also wir sind already... Also meine Familie kocht schon hoch und dann geht's wieder runter.
00:24:13: Aber da ist keiner nachtragend, oder?
00:24:14: Ja
00:24:15: also es muss schon sehr viel passieren dass man in unserer Familie wirklich das nachtragend ist wie bei mir damals mit der Haupttour.
00:24:24: Wenn das auch zweimal passiert bin ich wahrscheinlich zwei Tage später vergessen.
00:24:29: Und wenn das dann aber über lange Zeit geht, irgendwann reicht es an uns.
00:24:33: Aber ist auch lang.
00:24:35: Aber das ist ja noch mal was anderes.
00:24:36: wahrscheinlich, weil das echt so eine Krenkung ist die über ein längerer Zeit dran passiert ist und mit dem darf man dann sagen, dass war nicht fein, das ist nichts, was ich jetzt vergessen
00:24:45: will.
00:24:45: Sondern das bleibt
00:24:46: einfach.
00:24:49: Habt ihr grundsätzlich irgendwie einen Regelwerk für eine Kommunikation wo ihr sagt da haben wird ne Grette über die Firma oder an gewissen Tagen wird ne grette?
00:24:57: Oder ist das immer ... Vermischt sich das immer, wie schaut es bei euch aus?
00:25:00: Also quasi in der Familie meine Eltern und mir da ist einfach immer quer betgangen.
00:25:07: Ich bin ja sagen gewohnt dass man beim Mittagessen drüber rät und dann redet mal was anderes und auf den Nacht kommt dann normaler Thema auf und dann rät wieder etwas anders ich kann da durch war extrem gut abschalten.
00:25:17: also ich kann wirklich vom einen Moment auf dem anderen meine Gedanken so hin und her wechseln.
00:25:22: okay ich schlafe total sollten schlecht.
00:25:25: Mittlerweile ist es wirklich leernd im Studium heute, das durchaus noch gehabt hat.
00:25:28: Aber mittlerweile kann ich super abschalten und ja mein Mann der kommt nicht aus so einem Betrieb.
00:25:35: Der kann das gar nicht.
00:25:36: also da haben wir tatsächlich mittlerweile die Regelung dass nur bei uns daheim in unserem Haus wird noch dann über dich immer geredet wenn's gar nicht anders geht.
00:25:45: Also wenn irgendwas besprochen werden muss und das muss an dem Tag noch besprochen wären sonst verschieben wir es auf den nächsten Tag.
00:25:52: Du hast gesagt, der Mann ist auch mit dem Unternehmen.
00:25:54: Was hat er für eine Rolle?
00:25:56: Er macht das Webdesign im Graphic-Bereich also ganz anders.
00:25:59: Das ist dann einfach so lustig gewesen.
00:26:00: am Anfang haben wir alle glaubt erster Techniker und ich bin sich hier im Graphischen Bereich nicht mehr unterwegs und es ist genau das.
00:26:08: Schön dass du jetzt ansprichst dieses klassische Rollenbilde man trifft ihn natürlich genau als Chef in einem rein technischen Umfeld ist schon noch immer so oder dass das ein bisschen die Ausnahme ist
00:26:20: Auf jeden Fall.
00:26:20: Also ich war es letztens mal überlegt wie vor der Talk in der Region noch ein zweiter Betrieb ein, der was für Frauen geführt wird also der was im technischen Bereich ist.
00:26:29: wenn nicht länger überlegt wurde sicher noch einer War-Talk gefällt mir doch immer nur einen Betrieb zusätzlich und man hat es auch gemerkt bei der Übergabe.
00:26:37: also weniger in der Firma weniger Man muss sagen mein Vater war da immer schon sehr offen oder generell meine Eltern.
00:26:45: also ich habe nie das Gefühl gehabt die kann was nicht werden weil ja Frau bin.
00:26:48: So haben wir so noch mal eine Talente gehen.
00:26:51: Also da hab ich das Gefühl, nie gehabt, ob das später gelernt ist, dass es wirklich noch so ein Thema ist.
00:26:56: und in der Firma haben wir schon relativ früh dann Mitarbeiterinnen gehabt.
00:26:59: im technischen Bereich aber auch auswärts war es ein Thema.
00:27:04: also wenn man mit Kunden zu tun gehabt hat oder auf Veranstaltungen, dass man einfach als junge Frau dann an einer Blonde unterstehend halt diese älteren Generationen an Geschäftsführern ignorieren die eigentlich einfach.
00:27:21: Oder wenn es mit dir rennt, so dass dann gleich wieder abschirmt in der Richtung?
00:27:25: Das hat schon ein bisschen dauert am Anfang.
00:27:28: Da hat man schon sagen müssen, dass wir was kauen.
00:27:29: Also dass man tatsächlich eine Technikerin ist und nicht für irgendwo herkommt.
00:27:35: Aber dieses Gefühl sich noch stärker beweisen zu müssen, wirklich auch etwas leisten zu müssen damit das gesehen wird als Man im gleichen Alter und vielleicht ein bisschen größer und stämiger, mich hinstellen.
00:27:47: Und das wird automatisch angenommen, dass es je passt.
00:27:50: Das ist kein Gefühl, sondern das ist Realität oder?
00:27:52: Ja, das ist realität auf jeden Fall.
00:27:55: Wird auch besser!
00:27:56: Also muss ich tatsächlich sagen... Wenn die Generationen jetzt wechseln, wenn wir mit jungen Geschäftsführern zu tun haben, ist das Thema bei weitem nicht so präsent.
00:28:04: Ganz selten.
00:28:05: Da ist man wirklich auf einer Ebene eigentlich.
00:28:09: Passiert's dir...?
00:28:10: Nach wie vor hast du eine Situation präsent, wo du das Gefühl gehabt hast?
00:28:14: Also ich meine jetzt gerade
00:28:16: als
00:28:16: Frau schwerer.
00:28:17: Da war es leichter wenn ihr mal mehr.
00:28:20: Ja im Gespräch zum Kommen mit diesen älteren Generationen ist tatsächlich ein Thema also da ist auch davon diese... dass dort kein Gesprächsbasis dann heißt weil sie irgendwie nicht wirklich mit dir rein wollten.
00:28:33: Ansonsten ist man ja so passiert, dass ich eigentlich nie negative Erfahrungen gehabt habe im Sinne von mit Männern außer eben auf diesen Konferenzen dann zum Teil.
00:28:45: Wo ich mir dann gedacht hab so... Also ich weiß nicht wenn jetzt zwei Männer sich miteinander unterhalten würden würde auch keiner auf die Idee kommen das anfangt den zu begrapschen.
00:28:54: Also so schlimm, was bei mir nähert.
00:28:55: Aber der ist mir tatsächlich zwei Tage noch angestiegen.
00:28:59: immer wieder und das war tatsächlich unangenehm, dass man sich in das Gesicht gesagt hat, dass er mich so hübsch findet und deswegen so gerne mehr mit mir machen will und ich mir gedacht habe, eigentlich hätte ich das schon gern auf einer professionellen Ebene, also wie haben wir gesagt?
00:29:12: Fascher Räumen ja!
00:29:13: Das ist einfach nicht nur Räume an der passende.
00:29:15: Und das hab' ich sehr unangenommen gefunden.
00:29:16: Okay.
00:29:17: Das ist ja nochmal ganz eine andere Leer.
00:29:19: jetzt hast du vorher gesagt du hast... schon auch immer wieder die mehr beweisen müssen.
00:29:24: Du hast halt sagen müssen, dass du wirklich was kannst und das nicht nur so tust, ja?
00:29:28: Genau!
00:29:29: Das haben wir in allen Bereichen her, ich das immer wieder auch von meinen Kundenen oder wenn ich mit Nachfolgerinnen rede... Ich habe als erst einmal beweisen zu müssen, ob sie das wirklich kann und nicht nur die Tochter vom Chef bin.
00:29:41: also es ist ja nicht nur ein rein technisches Thema Und tatsächlich ist es ein Unterschied, ob's Frauen sind oder ob's Männer sind.
00:29:47: Also wenn Männernachfolge antreten wirds ihnen fühlt eher zugetraut, dass sie den Chef jetzt ersetzen können als wenn man da als Frau hinten nachkommt und dann muss man sich beweisen.
00:29:57: So dieses was du jetzt gesagt hast, da hatte ich halt erst einmal sagen müssen das ist eh wirklich kann.
00:30:03: Hast du ein Beispiel dafür wie sie das... Wie hast denn das gemacht?
00:30:06: Wenn wir dann davon kreieren über gewisse Projekte und dann einfach auch über die technischen Details mitreden kann, vielleicht eine neue Idee einbringen kann wie man es noch besser umsetzen kann.
00:30:19: Dann sieht man schon relativ schnell dass die Person was versteht vom Technischen für der Planung oder vor allem von der Prozessführung.
00:30:29: Da muss ich tatsächlich sagen jetzt... Ich bin kein Detailplaner so wie meine Mitarbeiter sind, ich bin eigentlich Verfahrenstechnikerin eher.
00:30:36: das heißt mein Bereich ist eher dass ich den Prozess entwickeln kann Und da verkauft man auch in die Richtung zeigen können, wo man noch Verbesserungen machen könnte.
00:30:44: Ob man das bedacht hat oder das und ja so sagt man dann recht schnell ob man sich auskennt oder nicht.
00:30:52: Man muss halt oft vielleicht ein bisschen mehr sie einbringen oder noch ein bissel mehr darauf achten was sage ich jetzt gerade oder was sage nicht oder?
00:31:00: Als es vielleicht der Mann tut.
00:31:01: Ja schon also was ich mir tatsächlich öfter gedacht habe so kann ich die Frage jetzt über bestellen schaut es uns außer sie wenn ich nichts wissen würde und habe dann aber oft im Nachhinein das Feedback kriege, du kennst dir auch gut aus.
00:31:15: Also weil die Frage sogar noch die Kompetenz eigentlich unterstrichen hat oder?
00:31:18: Genau!
00:31:18: Das Level in dem du fragst, da musst du schon viel wissen.
00:31:21: Ja
00:31:21: genau, also ich mag so sogar eine Indere, dass ich innerlich mehr Vorbehalte davon gehabt hab wie es eigentlich nach Außenbahns portiert geht.
00:31:31: Hast du für dich selber in dem ganzen Prozess irgendwann mal eine Situation gehabt oder Phasen gehabt, wo du gesagt hast?
00:31:38: Ich weiß nicht ob ich das schaffe.
00:31:39: Ob ich diesen Platz überhaupt einnehmen kann.
00:31:41: Also das was dein Vater da aufbaut hat, dass er wirklich zu übernehmen.
00:31:44: Naja also so einen Platz für den im Sinne, was ich ihn hätte übernehmen können weil er einfach nur der bin.
00:31:50: Er war
00:31:50: superer Kenntnis.
00:31:52: Das ist ein allerwolligerster wichtiger Schritt.
00:31:55: zu sagen, ich bin ja also kaum egal nicht.
00:31:56: Genau!
00:31:57: Also desmal von dem aber jetzt grundsätzlich Also die Chefin des Unternehmens zu sein, dass der Vater aufbaut hat?
00:32:05: Eigentlich zu dem Zeitpunkt, wo ich dann gesagt habe, wie du es machst.
00:32:07: Da bin ich davon überzeugt, das ist ein Kann und da fahr'n wir überlegt.
00:32:11: Ich hab mir das ja auch noch zusätzlich ausbedungen, weil meine Schwester hatte die Zeit gehabt sich das anzuschauen.
00:32:17: Und bei mir war's dann aber schon klar, ich muss mich relativ schnell entscheiden, weil mein Papa doch schon gewisses Alter hat!
00:32:21: Und dann gesagt, ich hab mir das jetzt schon eine halbe Jahr lang konkret anschauen, ob man das vorstellen kann.
00:32:26: In dem Jahr habe ich schon viel überlegt und auch gar nicht mehr das vorstellen oder nicht.
00:32:29: Wie ich dann gesagt hab, ich mach das, wo ich eigentlich schon recht davon überzeugt, dass ich das kann?
00:32:35: Lass uns durch den Prozess vielleicht noch mal durchgehen.
00:32:38: Du wirst die Wärze drüber geredet haben.
00:32:40: Wann war irgendwann nochmal der Zeitpunkt, wo dein Vater gesagt hat ... Ich muss darüber nachdenken.
00:32:45: was ist noch mehr eigentlich, oder?
00:32:47: Genau!
00:32:47: Das ist ja relativ lang her also... Dadurch, dass sie im Als ich zu viel jünger bin, hat das angefangen in den Jahr ... ... zwölf, dreizehn.
00:32:58: Da war meine Schwestern im Betrieb, dass sie mal angeschaut hat genau und ... Das war glaube ich ... ... ein Jahrzehnt oder so, wo es dann gesagt kommt nach sich übernehmen, das nicht?
00:33:09: Also die haben diesen ersten Schritt aufgesetzt und gesagt, das wäre vielleicht eine Möglichkeit.
00:33:14: Wir könnten es in einer Familie lösen mit deiner Schwester.
00:33:18: Das wär ein Variant mit ihrem Mann, das wär eine Variante.
00:33:20: Die haben sich das angeschaut und dann hat sie ihnen nicht so tagt.
00:33:23: sind's den nächsten Schritt weitergegangen
00:33:24: oder?
00:33:25: Genau.
00:33:25: Hat
00:33:25: er dann gesagt, okay dann neue Optionen.
00:33:28: Wie alt
00:33:29: warst du dort denn?
00:33:30: Also da war ich vor zwanzig.
00:33:32: Also das war jetzt noch nicht so eindeutig.
00:33:34: Okay dann nehmen wir die nächste herne.
00:33:35: Nein
00:33:36: gar nicht weil ich war mitten im Studium eigentlich.
00:33:37: also ja... Es war dann auch tatsächlich ... Ich bin immer gesagt, ich gehe nicht nach vorne zurück.
00:33:42: Eigentlich waren das so die Optionen, was machen wir jetzt?
00:33:44: Die einzige Tochter, die etwas Interesse gehabt hat mit ihrem Mann gemeinsam.
00:33:47: Die haben gesagt, sie sind für diese Position geeignet und wollen es nicht machen.
00:33:53: Dann war im Raum, dass man vielleicht die Firma verkauft.
00:33:59: Und dann habe ich während der Studie am Anfang bei uns in der Firma zum Arbeiten.
00:34:03: Es hat sich ein bisschen parallel ergeben zufällig und da habe ich gesagt, vielleicht interessiert es mir doch.
00:34:09: Man will sehr vorsichtig angemerkt.
00:34:12: Mein Papa hat dann gleich gejubelt.
00:34:15: So, Juhu mein Tochter nimmt's.
00:34:17: Ich sag ja vielleicht und er sagt ja passt du das machen wir.
00:34:23: Aber das heißt, dass von dir aus gegangen hat?
00:34:26: Oder ist es auch so unausgesprochen?
00:34:28: hängt es in der Luft oder?
00:34:28: Nein,
00:34:29: gar nicht.
00:34:29: Also meine Eltern sind davon aus, ich nehme sowieso noch, weil ich bin nicht nach voraus zurück.
00:34:32: Ja
00:34:33: okay also die haben es auch gar nicht drauf angerät, sondern das war einfach ok du machst jetzt da dein Studium teil was du halt brauchst.
00:34:39: Genau Arbeitsdauer.
00:34:40: und
00:34:40: als ob der Papa im Hintergrund, im hintersten Stülpchen vielleicht gehofft hat, das mag ich nicht auszuschließen.
00:34:46: Ja aber er hat dich nie angerät und gesagt kannst du das nicht vorstellen.
00:34:48: Genau genau das habe ich gar noch gemacht.
00:34:52: Also was wir schon gemacht haben waren, dass man uns einen Sammungssatz um alle und sagt, komm so, was machen wir jetzt?
00:34:57: Und da hab ich dann immer wen.
00:34:58: so, vielleicht könnte ich es mir vorstellen.
00:35:00: Aber ich muss mal dafür anschauen.
00:35:03: Und genau das war dann... ...二tausend achtzehn, aber das war das dann wirklich ein konkretes Thema.
00:35:12: Und aus dem neunzehnten habe ich dann Bildungsgarenz gemacht und hab eigentlich also... ...und hab dann quasi der Forscher Ein bisschen mehr reingeschnuppert in die anderen Bereiche, im Jahrzehnt während der Bildungsgrenze, weil mein Doktor fertiggemacht.
00:35:26: Keiner hat Haus umbaut und nehmt bei einem Doktor geschrieben.
00:35:32: Und wollte eigentlich mehr an der Firma sein als ich es dann noch nicht ausgegangen habe.
00:35:35: Also da wollte ich tatsächlich zwar schon in der Geschäftsführung tätig, aber ich bin beim Papa gesessen... ...und hab versucht das mal ein bisschen anzuschauen, aber das ist einfach nicht so... Ich hab schon genug mitkriegt, dass man sagt, das passt!
00:35:49: Aber
00:35:49: du hast noch nicht wirklich übernehmen können, also jetzt Aufgaben übernehmen.
00:35:53: Genau.
00:35:53: Oder
00:35:53: dir anschauen wie die Prozesse wirklich funktionieren?
00:35:55: Genau!
00:35:56: Also irgendwie hat es trotzdem gereicht dass ich so habe aber auch übernimmst fix.
00:36:00: Also das hat trotzdem gereichts in der Zeit.
00:36:02: Das hab' ich schon mitkriegt.
00:36:04: Ich war zu weniger präsent als ich das vorgehabt habe aber das haben wir trotzdem gut geschaut können.
00:36:08: und da sie sich okay ja das passt schon für mich.
00:36:10: Ja.
00:36:11: Hast du kannst du erinnern?
00:36:12: Hast du irgendein Moment gegeben wo dieses was du klickt gemacht habt oder war das so laufend?
00:36:15: Nein, es war eigentlich so... bin doch so irgendwie rein Geschlittert?
00:36:19: Ja, genau so kann man das nennen.
00:36:21: Irgendwann war es bewusst sein da aber es war nicht für einen Moment auf den anderen.
00:36:28: Okay.
00:36:29: Irgendwann was einfach in meinem Kopf gelassen passt ja... Das mache ich!
00:36:33: Du hast ja auch vorher schon angedeutet deine Schwestern sind ja deutlich älter.
00:36:38: also du bist ein bisschen der Nachzügler und dann war's schueng hast vorhin gesagt also du hast schnell entscheiden müssen dass du nicht mehr so viel Zeit gehabt hast also halb Jahr zum Überlegen.
00:36:46: Und dann bist du aber direkt in die Geschäftsführung gegangen, oder?
00:36:49: Genau!
00:36:49: Also ich hab dann direkt im ersten Log mein Rigorosum gehabt und direkt nach dem Rigorosen bin ich bei uns in der Geschäftsierung eingestiegen.
00:36:58: Ist jetzt zu dritt,
00:36:58: oder?!
00:36:58: In einer Geschäftsführung, da fadt er auch du...
00:37:01: Genau, und der Wolfgang Reiterer ist ein langjähriger Mitarbeiter bei uns.
00:37:06: Der war schon vor knapp fünfzehn Jahren jetzt Prokurist oder zehn Jahre, weiß ich nicht genau.
00:37:13: Also ein, zwei Jahre nach dem ich in die Geschäftsführung gekommen bin, haben wir gesagt, passt.
00:37:18: Wir nennen ihn auch zum Geschäftsführer einfach als Unterstützung für uns und genau das hat dann sehr gut gepasst.
00:37:26: also er macht wirklich mehr vom Tagesgeschäft.
00:37:28: Das ist eher Science.
00:37:30: Ich bin schon mehr für diese ganzen strategischen Überlegungen, die Zukunftsplanungen und auch für der Außenrepräsentation Das ganze Runde rum, ein bisschen zuständig.
00:37:43: Das Personal teilen wir uns ein bissel.
00:37:46: Nicht ganz eindeutig definiert wer was macht.
00:37:51: Wie es halt gerade passt.
00:37:52: auch und genau für die Grafik bin ich eher eh zuständig.
00:37:57: das ist irgendwie so eine Überbleibselfahrt die was von der Mamma auf mich überputscht ist Was ganz Lustig ist, weil ich die Technikerin bin und er eigentlich ... Ist keine Technik her.
00:38:06: Er kommt aus einem wirtschaftlichen Bereich.
00:38:08: Das ist lustig, dass ich in dem Bereich krutscht bin.
00:38:10: aber ja...
00:38:12: Es sollte dann doch was weiblicheres sein.
00:38:13: Grafik?
00:38:14: Dann muss man das sorten!
00:38:15: Ja, das ist eher dadurch entstanden, dass der Wolf schon quasi sehr von den Tagesgeschäften macht hat im Ingenieberer.
00:38:20: Und eigentlich hat es halt Zeit dafür.
00:38:21: Mhm.
00:38:23: Was war in der ersten Zeit, wo du Geschäftsführungen übernommen hast für die, was dir am meisten gefordert hat?
00:38:29: ...
00:38:30: der Lockdown, hätte ich immer gesagt.
00:38:32: Wir waren alle daheim!
00:38:33: Ich hab die Mitarbeiter ja noch mal zum Teil kennengelernt.
00:38:35: Ich habe die Mitarbeiter kenne, die von früher, vom ganz am Anfang an da waren und die Mitarbeiter mit denen ich im Forschungsbereich zu dunkel hab oder in der Verwaltung.
00:38:45: Und ich hab dann eigentlich am Anfang einfach mal modell telefoniert.
00:38:47: Ich hab einfach unmengen Telefonate geführt mit meinen Mitarbeitern, damit wir ein bisschen so mitkriegen.
00:38:53: Ich bin jetzt auch hier... Da hätte ich auch mal Blu-Risk kennenlernen.
00:38:57: Wer ist wie?
00:38:57: Wie tickt
00:38:58: wer?!
00:39:01: Das war sicher das Herausforderste.
00:39:03: Als Zweite, eigentlich fast gleich herausfordernde war wie lernen jetzt die Kunden mitkennen?
00:39:11: Also das hat sich schon alles ein bisschen dann in dem Fall einfach noch hinten verzögert weil ja ist ja noch gegangen in der Zeit.
00:39:18: Wir haben parallel dazu auch noch gleichzeitig unseren ersten Geo-Aufdruck gemacht.
00:39:23: Es waren doch gleichzeitig unsere größten, was wir je gemacht haben.
00:39:27: Es ist alles parallel gewesen und das war schon sehr herausfordernd.
00:39:29: Also dann diese ganz rechtlichen Sachen abklären, was wir da jetzt berücksichtigen müssen wenn man die Maschine quasi gemeinsam mit einem fertiger bauen und genau also so alles noch sehr herausfordern.
00:39:42: die Zeit ja.
00:39:44: Du teilst dir das Büro mit deinem Papa?
00:39:47: Das war von Anfang an so oder?
00:39:48: Ja also dass du direkt bei ihm ein Büro bist.
00:39:51: Ich glaube, das habe ich auch mal gelesen und es ist ja sehr typisch eigentlich für weibliche Nachfolgen.
00:39:55: Dass man eine Zeit lang in einer Co-Führung sozusagen ist und wirklich einen sehr sanften Übergang schafft.
00:40:03: Das darf man sich bei euch also vorstellen oder?
00:40:05: Also hat es wirklich so ein Schritt für Schritt übernommen.
00:40:08: Ja!
00:40:09: Also ich finde ehrlich gesagt es sehr sinnvoll.
00:40:12: Würde ich auch jedem männlichen Übernehmer empfehlen aber dann auch Folge empfehle, dass man das Schritt für Schritt macht und nicht verantragt auf dem anderen Macht.
00:40:20: Erstens hat der Übergeber wirklich viel noch einen Hau, was man abgreifen kann und das lernt man am besten wenn er dabei ist.
00:40:27: Beziehungsweise später dann einfach auf Nachfrage quasi.
00:40:32: Das ist ein Hau dass man wirklich nicht unterschätzen sollte und man tut sich selbst auch leichter wenn man gleich für einen Tag alles machen muss.
00:40:42: Also würde ich jedem empfehlen... Vaterübergäber, wie auch immer nach ... Vorgänger halt quasi versteht.
00:40:53: Außer wenn man komplett unterschiedliche Vorstellungen für die Firma hat.
00:40:57: Also dann, glaub ich, braucht man einen strikten Cut.
00:41:01: Wenn die Firma sich ... also wenn die Vorstellung da komplett auseinander geht, kann das nicht funktionieren, wenn man parallel arbeitet.
00:41:07: Das weiß ich von einem anderen Betrieb.
00:41:11: Da erzählt die Nachfolgerin aber Frau?
00:41:13: Und dem, der es wirklich verantragt hat.
00:41:15: Weil sie es ganz in eine andere Richtung entwickeln wollte?
00:41:18: Genau, so
00:41:19: meinst du
00:41:19: das.
00:41:20: Das hat einfach noch zusammengepasst.
00:41:21: Da haben auch die Generationen noch zusammenpasst ...
00:41:24: Ja.
00:41:26: Also nur weil's mir persönlich interessiert, aber haben Sie das gut hinkriegt mit dem Cut und dem ...
00:41:30: Ja schon.
00:41:31: Sie haben es gut vorbereitet.
00:41:33: Es war also trotzdem nicht so von...
00:41:35: Nicht aus der Situation heraus sondern so gedacht.
00:41:37: Genau!
00:41:38: Es war ein geplanter Cut.
00:41:41: Du hast gesagt, es ist das Wichtigste eigentlich, dass man nicht ganz unterschiedliche Visionen hat von dem was hingehen soll.
00:41:47: Ich hätte es ja eher so empfunden an dem, was ich von dir gelesen habe, dass ihr ein sehr ähnliches Bild von der Zukunft habt oder dass ihr gleich da sehr
00:41:55: nahe
00:41:55: seid.
00:41:56: Also mein Papa ist immer sehr innovativ gewesen und er ist auch immer noch v.a.
00:42:00: in den Seventies.
00:42:02: Dadurch tut man sich natürlich leichter als bei jemandem, der etwas in deinem Alter ist und dann vielleicht einfach so passt schon wie sie ist und lasst mir sicher schwieriger.
00:42:10: In dem Fall kann ich mich einfach mit meinem Papa super austauschen über Ideen, die ich habe und was er hat.
00:42:16: Dadurch haben wir ähnliche Vorstellungen.
00:42:18: wie sind die Zukunft gehen soll?
00:42:20: Wir arbeiten schon sehr lange im Thema KI, ist eine lange Befortschätzung quasi aufgekommen ist.
00:42:27: Wir haben ein ähnlicher Vorstellung dass das ein der Firma vom Klima her so bleiben so wie es jetzt eigentlich ist.
00:42:34: also wir haben trotzdem um die Hunde Mitarbeiter sein ein sehr familiäres Klima, wenn wir es auf den Fall versuchen, entsprechend zu fördern.
00:42:43: Dass das wirklich auch immer noch Mitarbeiter nach und nach in eine Gruppe aufgenommen werden oder nicht zwanziger Formel eingestellt werden, wodurch man die Leute besser integriert und auch persönlicheres Zusammenarbeiten findet und sich die Mitarbeiter wohlfühlen.
00:42:54: Und das war mir immer wichtig dass ich das auch in der Zukunft genau so weitermache weil das einfach fürs Arbeitsklima und für den Output dann verbessern ist.
00:43:03: Ich habe mit meinen Mitarbeitern auch persönlich gelegen, dass es dann gut geht.
00:43:07: Ich mag meine Mitarbeiterinnen und
00:43:10: Mitarbeiter.
00:43:12: Gibt's was, was du bewusst anders machst wie dein Papa oder wo du ganz anders bist?
00:43:18: Ja, also ich bin sicher mehr Wissenschaftlerin und er ist sicher mehr der klassische Ingenieur wie man es sich so vorstellt.
00:43:24: Also da ist ja teilweise aber die... Wie setzt man ein Forschungsprojekt auf schon mal ganz anders?
00:43:30: Das hat einen ganz anderes Herangehensatz gesagt, das kann man doch machen, wir müssen doch schon gleich die Versuchsreihe aufstellen!
00:43:35: Da ist sicher was ich auch noch einmal mehr versier oder als Bewusstsein einfach mehr dafür habe weil ich einfach eine Frau bin, dass wir so viele Frauen in der Firma haben.
00:43:47: aber sei sie unbewusst schwerer tun.
00:43:51: Und das hat ein paar Gründe, also als Technikerinnen gibt es überhaupt kein Problem da braucht man mittlerweile auf jeden Fall wirklich nichts mehr tun.
00:43:58: Aber für eine Projektleitung habe ich schon gemerkt dass man dahinter sein muss und auch dazu kommt die Frauen diese Position gegeben wird.
00:44:07: Das liegt ein bisschen zu einem Problem, dass wir Frauen oft gern sagen, ja wenn ihr das nicht so hundert Prozent kaut dann traue ich's mir nicht zu und der Abteilungsleiter spürt das.
00:44:19: Und dann nehmen wir lieber den Mautern-Namen, der was gleich, wenn ich kann, aber sie denkt, ah, das geht schon!
00:44:23: Kriegst
00:44:24: du hin?
00:44:24: Ja.
00:44:25: Und das Bewusstsein dafür zu entwickeln ... Das hat der Papa jetzt in dem Ausmaß nicht gehabt.
00:44:31: Weil es einfach nicht so sieht.
00:44:33: Obwohl er wirklich immer da gar noch diese Vorbehalte hatte, aber er hat einfach dieses Unbterbewusstsein nicht so gesehen und das versuche ich mehr zu fassieren.
00:44:40: Wir haben mehrere Frauen in der Ausbildung zur Projektleitung eine IS-Projektleitung Also, Anne ist so schon länger Projektleiterin.
00:44:47: Anne hat Söbchen nicht gemacht und die anderen drei sind jetzt gerade dabei, erste kleine Projekte zu machen.
00:44:54: Wie fassierst du das?
00:44:55: Was machst du da genau?
00:44:56: Ich rede mit meinen Abteilungsleitern und sage doch warum willst du jetzt den Mau nehmen und nicht die Frau?
00:45:02: Und das reicht oft schon mal, dass sie anfangen zum Nachdenken weil sie ja prinzipiell auch davon überzeugt sind, dass die Frauen das können.
00:45:10: Und ich spreche dir schon an diese Thematik... dass die Frauen das oft nicht zutrauen, weil sie es noch nie gemacht haben.
00:45:19: Deswegen aber nicht ... Sie wirken unsicher quasi gegenüber dem Projektleiter?
00:45:24: Aber wenn sie das Projekt dann haben, gehen die Kunden überhaupt nicht unsicher.
00:45:28: Die vertreten ihr Projekt schon!
00:45:30: Voll und auch die Firma.
00:45:32: Nur sie selbst können das nicht so gut vertretern.
00:45:34: Das müssen sie halt erst lernen.
00:45:35: Ja.
00:45:36: Unterstützt alle Frauen in irgendeiner Art und Weise.
00:45:38: gibt's da Zugänge, die du hast oder?
00:45:41: Nicht speziell für die Frauen, aber es hilft einer ganz stark.
00:45:44: Wir haben ein psychologisches Coaching-Bahn im Haus.
00:45:47: Wir hatten ursprünglich Führungskräftecoaching und das hat uns so gut gefallen, dass man gesagt hat, wir weiten das auf die ganze Firma aus.
00:45:53: Und das ist genau dafür gedacht, dass sich die Personen einfach ein bisschen bewusster werden in was für Richtung wollen sie gehen und natürlich dann auch aus Coaching in die Richtung bekommen von der Psychologin also.
00:46:06: von daher ist das jetzt nicht nur für die Frau Aber es hilft ihnen
00:46:11: etwas Besonderes.
00:46:13: Das Grundfenomen, was du angesprochen hast ist ja voll spannend, weil das ist auch tatsächlich etwas, was verhindert, dass wir viel mehr Frauen schon in der Nachfolge haben.
00:46:20: Also die werden wirklich in diese Rolle gehen, denn wir haben sie auch in Funktionierstätigkeiten, da hast du auch ein bisschen einen Zugang.
00:46:27: Wenn du eine Frau fragst, ob sie ein Amt übernehmen will oder eine Position übernehmen wird es immer zuerst einmal alles abwägen.
00:46:34: Was das vielleicht hassen wird und was mit sich bringen wird, wir drunter rumfragen, ob das für alle anderen auch passt?
00:46:38: Und eben sehr stark hinterfragen kann ich dir schon alles, was da ist!
00:46:42: Und wenn man frags, dann würde ich sagen also, wenn mich erfrugt, dann wird's schon passen, weil der wird ja wohl wissen.
00:46:48: Und so geht es erst erstmal, ja... ...und in der Nachfolge ist das ein schönes, was du gesagt hast.
00:46:55: Dieser eigene Zweifel wird dann auf dem Außen gespielt.
00:46:58: Wenn dein Vater merkt oder die Mama merkt, da ist Unsicherheit?
00:47:02: Dann wird das oft so zurück,
00:47:04: wüsst
00:47:04: du das wirklich?
00:47:05: und soll man dir das zumuten, soll es wirklich sein?
00:47:09: Das hast du nie gespürt?
00:47:11: Also ich kenne das durchaus wie Zweifelsauce jetzt nicht.
00:47:15: Kann ich das wirklich?
00:47:17: Bin ich sehr gut gemohrt, bevor sie voll zu viel know-how also in dem Fall vielleicht sowohl... einerseits ein bisschen technisches, andererseits auch einen anderen technischen Bereich kommen.
00:47:25: Das heißt ich bin jetzt kein Detailplanerin, ich bin Verfahrenstechnikerin und auf der anderen Seite fällt mir irgendwie das wirtschaftliche Know-how im Sinne von.
00:47:35: Ich habe es wirklich gelernt!
00:47:36: Ich bin sehr guter, ich hab da immer schnell Auffassungskabel gehabt ob ich das einmal schnell verstanden.
00:47:43: aber ich merke einfach mal aus meinem Gespräch dass man zum Beispiel als Werding fehlt oder gefällt hat Und das waren schon so Punkte, wo ich immer schon wieder gedacht hab dabei.
00:47:54: Aber dann haben wir gedacht ... Das geht schon bis jetzt alles geschafft, warum soll ich das nicht schaffen?
00:47:57: Ja!
00:47:58: Also da habe ich einfach ein bisschen so dieses Selbstbewusstsein von Papa mitgekriegt.
00:48:02: Mhm.
00:48:03: Und was auch selber die bestärksten in dem Sack ist du hinschaust auf das, was du schon geschafft hast und du hast dir wirklich schon viel geschafft und viel erreicht... ...und dass als Stärkung mitnimmst, denn in das jetzige.
00:48:13: Genau.
00:48:14: Also das schon ja.
00:48:15: also im Endeffekt war es, wenn ich davon überzeugt bin, dass ich das kaum Wenn ich sagen würde, dass ich das machen will.
00:48:24: Dann haben wir mir entsprechend reingehängt.
00:48:25: Das ist dann auch scharf.
00:48:26: Ja.
00:48:28: Genau.
00:48:28: Von daher bin ich davon überzeugt, wenn ich jetzt mal irgendein Bereich habe, wo ich wirklich absolut gar keinen Talent dafür hab.
00:48:35: Ich meine... ...dann werde ich dort wahrscheinlich nicht die Beste werden!
00:48:37: Vielleicht schon, bis der Haar wächst.
00:48:41: Sonst, wenn es mich interessiert und ich da ein bisschen Talent dafür habe, glaube ich schon die Sachen gut hinkriegen.
00:48:47: Auf Dauer dann halt?
00:48:47: Ich
00:48:47: finde es jetzt trotzdem schön auch das festzuhalten und zu sagen okay bei all dem Selbstbewusstsein dass du mitbringst und was du auch alles geschafft hast, dass der Zweifel trotzdem da ist, dass das ganz normal ist.
00:48:56: Dass man halt zwischendurch diese Situationen, wo man sagt, ich weiß nicht ob er das kann oder ob ich das jetzt wirklich hinkomme... Und da muss man halt rüber gehen.
00:49:05: oder ich glaube das gehört so mit dazu Die mutigsten sind nicht die keinen Zweifel haben, sondern die checken.
00:49:13: Da könnte ein Problem werden oder das kann vielleicht noch nicht so gut und trotzdem gehen?
00:49:18: Ja schon!
00:49:19: Hätte ich jetzt auch gesagt... Es erfordert mir wahrscheinlich eine ganz schön viel Mut an zu sagen ja das mache ich jetzt trotzdem.
00:49:26: Wenn wir uns gerade schon bei Mut sind was waren das was dir in deiner ganzen Nachfolgegeschichte in der Übernahme?
00:49:34: wo hast du wirklich Mut gebraucht?
00:49:36: Also ich glaube, das ist der schlimmste Thema als erste Kündigungsgespräch.
00:49:42: Das war einer von denen ich da wirklich nicht gut geschlafen fahre.
00:49:45: Da haben wir doch wirklich gar nichts mehr zu tun.
00:49:49: Ich bin weder jemals gekündigt geworden, noch habe ich natürlich davor jemanden gekündigen.
00:49:53: Aber ich kann ja auch noch bei einer Kündigung zuschauen.
00:49:55: Das ist ja noch unangenehmer für die Person.
00:49:59: Also da hab' ich mich in der Früh wirklich überwinden müssen, dass ich ausstehe an den Firmen vor.
00:50:05: Ich muss sagen, es war definitiv mein bestes Gespräch.
00:50:10: Das habe ich mit der Zeit auch besser gelernt und ich brauche es Gott sei Dank nicht zu oft.
00:50:13: Und das kann ich ja mehr an den Moment extrem gut erinnern.
00:50:18: An meinem ersten Gespräch, wo wir jemanden sagen haben müssen, dass es nicht mehr passt bei uns im Team.
00:50:22: Ich glaube, das ist gerade so wie du vorher erzählt hast diese Beziehung die du aufbaust oder mitarbeitern und dass das eine sehr familiär ist.
00:50:28: Da hat man noch mal das Gefühl... Das kann ich eigentlich nicht bringen?
00:50:34: Und jemanden da reinzukommen, das hat mich extrem gestresst.
00:50:39: So wie du sagst, schlaflose Nächte, echt drei, vier Tage sogar vorher.
00:50:43: Mittlerweile, ihr habt es für mich in zwei Wegen eigentlich geframed, weil ich glaube, das ist ein Thema, das auch viel trifft, die halt dann in diese Situationen kommen.
00:50:53: Das eine ist jede Verabschiedung ist immer eine Chance.
00:50:59: Also gleich wie es umgekehrt ist wenn wer kündigt und am Anfang denkt ... Wie kann das sein?
00:51:03: Und wie kann ich da so ein Loch drinnen?
00:51:05: Meistens ist dieses Loch, dass auf geht.
00:51:07: Es ist eine Tür, die sich öffnet dafür, dass wieder was neiges einzukommen kann und du machst es gleiche für den jeweiligen Mitarbeiter.
00:51:14: Du gibst ihm eigentlich eine Chance in einer Situation wo er da jetzt nicht so richtig matcht also wo der Bustle Teil halt einfach nicht rein passt in das Bustleda gerade, dass er sich einen Platz finden kann, wo's besser funktioniert.
00:51:25: Also dieses auch zu machen
00:51:28: Ja, also auf der anderen Seite, gerade wenn ein Mitarbeiter kündigt ... Mit dem kann nicht deutlich besser umgehen.
00:51:38: Wir haben tatsächlich schon aufgeguckt, dass die Mitarbeiter einfach geändert werden wollten.
00:51:41: Man muss auch sagen unsere Mitarbeiterinnen beginnen als Lehrling oder als Hotelabsolventen an.
00:51:46: Das hat das an sehr jung und schaut euch da durch ergibt, dass man regelmäßig Mitarbeiter haben, die etwas gehen, die was sagen.
00:51:52: Es dauert gerne prinzipiell, aber ich will noch mal was anderes sehen!
00:51:57: Hin und wieder hast du natürlich auch Mitarbeiter, die sagen es dauern gar nicht bei uns in der Firma.
00:52:02: Gibt's auch.
00:52:04: Aber da haben wir oft einfach die Chance darin gesehen zu gehen zum Kunden.
00:52:08: oder eher oft gehen sie wirklich zu einem Kunden und wenn man eine gute Beziehung bis zum Schluss hat und auch im Guten geht dann kann man später davon profitieren weil wenn er prinzipiell gern bei uns gearbeitet hat und weiß um gute Arbeit gemacht haben, dann denkt er an uns wenn es ein Projekt zum Vergeben gibt.
00:52:26: Wenn ich jetzt hingegen aber jemandem kühne, dann hat das ja meistens ein Thema, dass der einfach vor der Qualität corner passt oder vom menschlichen corner passt.
00:52:35: Oder beides!
00:52:37: Wie machst du es denn?
00:52:38: Oder wie hast du's für dich jetzt anders eingeordnet, dass dir das leichter fällt?
00:52:41: Das ist einfach die Übung.
00:52:42: Es ist schon sehr voll Übung.
00:52:44: also ich kann da mittlerweile auch einfach das ein bisschen professionell und ein bissel... Also ich kann damit umgehen, dass mit dem Mensch den Nachhinein unbedingt morgen im Moment.
00:52:56: Mit dem haben wir schon schwer dran Ja, das heißt... Aber dass die Menschen natürlich enttäuscht sind und dann halt unbedingt oft gut über die Firma denken.
00:53:07: Da haben wir noch keine Lösung gefunden wie das jetzt gerade bei Personen was wirklich Probleme mit der Persönlichkeit oder so ergibt.
00:53:14: Wenn es mit der Qualität ein Paar ist, weil's einfach nicht der Job isst, da tu ich mir auch leichter.
00:53:18: Weil da kann man tatsächlich über das Thema reden und versuchen den Mitarbeiter mitzugehen, dass er sich vielleicht einmal eine Umschulung sucht oder ähnliches.
00:53:25: aber wenns wirklich an der Persöhnlichkeit liegt Ja, damit muss ich halt leben.
00:53:31: Also dieses Bild, das ich verwende ist tatsächlich auch in den Kündigungsgesprächen und es ist ja so... Ich stelle mir das vor wie ein Basler.
00:53:40: Unser Firmen ist ein Basel und hat verschiedene Teile und die passen halt genau in dem Basel gut zusammen.
00:53:46: Und jetzt ist da ein Teil frei Da passt nur ein bestimmter Teil eine.
00:53:50: Das heißt nicht, dass dieser Baselteil der da jetzt nicht richtig ist.
00:53:53: Der Kerner und das Basel genau richtig eine und vervollständigt es.
00:53:56: Bei uns ist halt der falsche Teil.
00:53:58: Ja, das ist schönes Bild!
00:53:59: Weil dann hast du dieses Trost mitgegeben... Du bist ... nicht falsch.
00:54:04: Also bei dir ist überhaupt nichts falsch.
00:54:05: Nur das passt bei uns nicht.
00:54:07: Weil
00:54:08: das ist ja genauso wie du sagst wenn's von der Persönlichkeit ja nicht passt, denn sie sind einfach unterschiedliche Werte oder andere Zugang zu den Dingen, wie man redet oder wie man Dinge angeht Und das kann in einer anderen Umgebung ja super passen.
00:54:19: Ja, auf jeden Fall!
00:54:20: Also es gibt ja genau deswegen auch sehr viele unterschiedliche Betriebe mit unterschiedlichen Betriebsklima und... ...ja, manche wollen lieber in einem anonymeren Umfeld z.B.
00:54:32: tätig sein.
00:54:33: Wer für mich gar nichts?
00:54:34: Also mir hat das auf der Uni schon gereicht dieses Konzernenthema dann auch auf einer Uni ein bisschen gespielt und so sehe ich noch als Beampentum aber... Kein Mensch nennt auch das Fuhr so.
00:54:49: Was ist aktuell, bevor wir dann eh schon zum Schluss kommen?
00:54:52: Wir werden ja
00:54:53: gleich
00:54:54: nutzen es gerade ein bisschen aus.
00:54:55: aber es ist auch so lässig auf dieser Ebene zu diskutieren.
00:54:58: ich glaube dass macht man viel zu wenig in der Nachfolge, dass wir uns wirklich auf die Ebene austauschen weil die Kategorie soll so klaren sozusagen weibliche Nachfolgerinnen und was du dann für Herausforderungen hast, dass du selten jemanden triffst Und genau deswegen soll der Podcast da ja ein bisschen Hilfestellung geben.
00:55:14: Aber was ist denn das, was die Momente an Woche haltet?
00:55:16: Ähm...
00:55:18: Ja, das ist jetzt ein Game vom Kunden leider!
00:55:24: Da wollen wir gerade am abklären sein also wie viel von der Schul tatsächlich uns trifft und wie viele in Kunden und wie viel in anderen Lieferanten.
00:55:33: Wir sind mittlerweile auf einen guten Weg als.
00:55:35: mittlerweile kann ich schon wieder ganz gut schlafen.
00:55:37: Das war jetzt äh ...
00:55:38: jo Aber es ist ganz was Aktuelles.
00:55:40: Ich finde das ganz gut,
00:55:41: dass ich wirklich dankbar rechtlos bin.
00:55:43: Also Gott sei Dank haben wir so etwas sehr selten.
00:55:46: in dem Fall ist einfach zusammengekommen, dass da auf beide Seiten ein bisschen Unterfernheit da war und sich einfach ungünstig ausgerückt hat auf den Projektverlauf.
00:56:00: Aber das haben wir, wie gesagt, von gutem Weg als.
00:56:02: mittlerweile kann ich auch schon wieder gut schlafen.
00:56:05: Und so generell gibt es so Themen, die dir jetzt besonders gerade im Kopf sind, wo du dich ganz viel damit beschäftigst?
00:56:13: Ja, ich meine glaube, was jeden beschäftigt ist das Thema KI.
00:56:15: und wie wirkt sie das auf den Arbeitsalltag zukünftig aus, da sind wir einmal wieder dran.
00:56:20: Es gibt in unserem Bereich teilweise Entwicklungen, die was interessant sind, die man sich anschauen muss.
00:56:25: Teilweise tut sich auch verhältnismäßig wenig und da habe ich oft ein bisschen das Gefühl Ich darf das jetzt auch noch verpassen, die ist ein anderer Moment da, wo man was tun muss.
00:56:36: Weil es doch sehr schnell geht.
00:56:37: Also das ist etwas, was mich schon sehr stark beschäftigt.
00:56:41: Was mich auch beschäftigt aber das ist nichts, was mir wackelt.
00:56:44: Das ist ja ein Thema, bei dem ich traurig gestehen bin, dass seit Corona ein Frauenanteil oder der Mädchenanteil bei unseren Lehrlingen wieder ganz stark sinkt.
00:56:54: Wir kriegen kaum noch weibliche Lehrlinge.
00:56:55: wir haben schon mal fast ... mehr Mädchen wie Bum gehabt in der Lehre.
00:57:01: Und ich merke, dass sie mit Corona das wieder getreten hat und alles wieder traditioneller Garten ist.
00:57:06: Das macht mich einfach ein bisschen traurig.
00:57:08: Ja.
00:57:08: Ähm... ...und das würde gerne wieder ändern.
00:57:12: Ich hoffe also wir machen ja immer mit Barguerlstays und wir machen mit ihnen was auch ganz cool ist.
00:57:17: Wir haben so einen Dreidettruckworkshop für Kinder.
00:57:20: Und sind auch in den Schulen unterwegs!
00:57:22: Wir versuchen auch immer junge Frauen mitzunehmen oder Weil wir es halt haben, weibliche Lehrlinge mit diesen Berufsmeisten und so.
00:57:29: Damit man das auch
00:57:29: sichtbar
00:57:30: macht?
00:57:30: Genau, also das ist mir ganz wichtig.
00:57:32: Das ist eine Punktin was ich eingeführt habe so bewusst, dass ich gesagt hab, da soll immer ein Frau dabei sein.
00:57:38: Und der Hopf hört einfach wieder.
00:57:39: besser wird mit der Zeit.
00:57:40: Aber im Moment schaut's noch ganz gut aus.
00:57:43: Gaut gleich noch bisschen.
00:57:45: Ja, es sind spannende Entwicklungen die wir generell sehen, sich das Weltbild in der nachkommenden Generation wieder etwas verstirbt.
00:57:53: nicht unbedingt so, wie wir es vielleicht uns wünschen würden.
00:57:55: Genau!
00:57:57: Wenn du einer Nachfolgerin, also die jetzt gerade überlegt, sagen gehen wir mal zu denen, die überlegt ob sie sich das antun soll oder nicht?
00:58:07: Ob Sie sich das zutrauen können oder nicht, ob sie das machen will oder nicht... Was würdest du einer angehenden Nachfolge entraten?
00:58:15: Als erstes und das hört sich so blöd an aber wenn du in einem technischen Bereich unterwegs bist und du bist auch Technikerin dann überlegt du wirklich, ob du noch die eine Zusatzausbildung für ein Master oder für einen Doktor machst.
00:58:28: Weil das einfach eine Reputationshilfe ist.
00:58:31: Also es hört sich zwar wirklich blöd an und ich bin eigentlich überhaupt nicht... Ich bin überhaupt kein Mensch der was Sonnlich Wert auf Titel legt aber die Umgebung gibt's so ein bisschen vor.
00:58:39: Und gerade als Frau tust du tatsächlich leichter damit.
00:58:41: Das ist ja blöd, aber es is' so!
00:58:44: Wenn Du in dem Fall auch aus einem anderen Bereich kommst und quasi im wirtschaftlichen Bereich einsteckst, tust Du in den Fall wahrscheinlich dann auch leichter.
00:58:52: Aber was ich schon glaube, also man soll sich überlegen ist der Firma das, was sie machen will.
00:58:58: Also es einerseits die Leitung von Betrieb des, was ich machen will und auf der anderen Seite ist das Thema der Firma etwas, was mich interessiert und für das ich meine Lämelung brennen kann.
00:59:09: Weil es ist ja... Also eine Firma nimmt mir nicht viel drei Jahre an und sagt dann passen wir jetzt reich zu den Gewandersten.
00:59:14: Das sind schon zwei Punkte, da sollte man in sich gehen uns überlegen, ist das was für mich?
00:59:19: Und idealerweise natürlich schon auch dann mit den übergebenen Reden, ob das also stimmig zusammenpasst.
00:59:30: Und vielleicht da ein bisschen so einen Austausch gehen, wo es seine Erfahrungen in dem Fall sind?
00:59:35: Ja.
00:59:37: Hab ich vorher fast ein bissel aubefallen lassen, hab das so schön gefunden wie du gesagt hast, du bist Tagwesen zum eigentlich Praktikum machen oder so eine Internship-Entwicklung machen und dann hast du gespielt... Wie sehr dir eigentlich der Betrieb am Herzen liegt,
00:59:50: oder wie sehr es dir nicht da herzieht.
00:59:51: Ich formuliere das nochmal.
00:59:54: Was tut dieses Unternehmen mit dir?
00:59:55: Warum liegt du das so am Herze?
00:59:57: Wieso bist du da so gern Chefin?
01:00:00: Also wirklich die Menschen, also die Menschen bei uns in dieser Firma sind einfach... ich mag sie so gerne!
01:00:06: Wir sind auch wirklich ein Familienbetrieb und das haben natürlich die unterschiedlichsten Köpfer drinnen von ganz kreativen.
01:00:15: Ein Maschinenbauer, der was die coolsten Ideen hat, bist du dem anderen.
01:00:18: Der, was in das eine Detail reinfuchsen kann und ganz genau war es wie das funktioniert aber jetzt vielleicht nicht so kreativ ist oder sehr geteilgetreu.
01:00:26: Dann heißt er einer der was du super sind in der Verwaltung und genau wissen wann was zum Abwickeln ist.
01:00:30: Und dann hast du vielleicht ja die Projektleiter den was einen rundum Blick kam und für volle Leidenschaft sich da rein hängen ins Projekt.
01:00:39: Du hast bei uns die Werbeagentur, was du versuchst so ein bisschen diesen kreativeren Touch ein bisschen reinzubringern und das ganze Milchmarsch.
01:00:47: Das macht einfach vielmehr in der, was ich mit frei wenig reingehen darf und mich gefreut dass sie quasi die Arbeitsplätze für diese Personen erhalten kann.
01:00:55: und natürlich die Themen.
01:00:56: also ich bin... Also gerade die Umvertechnung ist also ein Thema, was mir liegt und wir haben da ja immer wieder Projekte, das in der Richtung gehen.
01:01:03: Ich finde es auch cool.
01:01:04: jetzt haben wir im Pflichtbogen offen die Verrauchung gemacht.
01:01:07: Da geht es um den Richtung Green Steel und man sieht einfach, dass man immer vorne dabei ist bei den Technologien und da mitunterstützen kann bei den neuen Anlagen.
01:01:16: Das alles rundherum, das ist das, was mich so gefällt in der Firma.
01:01:19: Ja!
01:01:20: Es ist dann schon etwas schöneres oder?
01:01:21: Wenn man nicht neue Gründe hat sondern Teil von... wird und das weitertragen darf und weitergestalten wird, was schon vor uns gegeben hat.
01:01:30: Oder zumindest schon mit uns gegeben
01:01:31: ist?
01:01:32: Ja genau!
01:01:33: Das ist cool.
01:01:34: Es ist eine ganz andere Verantwortung wie es komplett neu aufzubauen.
01:01:37: Das ist wirklich gut weiterzuführen, dass das auch gute Zukunft hat.
01:01:44: Aber es ist ja cool wenn man kann da ein bisschen seine Ideen ein bisschen reinbringen und schauen funktioniert, funktioniert es nicht.
01:01:49: Man hat dann schon ein bisschen ein Post aber man sagt man kann jetzt mal etwas ausprobieren.
01:01:53: Sehr cool War das schon schön, wenn man diese Begeisterung auch spielt.
01:01:57: Ich hoffe dass wir das also darüber kriegen über die Kamera weil ich weiß ich möchte ist es ja einfach viel mehr Frauen einmal anfangen zum interessieren für das kennt das was für mich sein.
01:02:06: das war so schön gesagt ist das eine Rolle die vielleicht für mir passt ist das etwas was ich mit meinem Leben machen möchte und dass man sich da einfach stärker keine findet und sehe ich dass das nicht nur Challenge ist weil es ist challenge also Nachfolger ist...
01:02:17: Ja Es ist so.
01:02:19: ein Challenge
01:02:21: ist schon was was sportet durchaus komplex ist.
01:02:26: Aber halt auch was, was extremer fühlen das?
01:02:28: Meine Mama hat es mir schon gesagt, wenn man keine große Verantwortung hat dann macht man im Kopf aus den kleinen Problemen große Probleme.
01:02:36: und wenn man große Probleme quasi hat oder große Verantwortung dann sieht man eigentlich auch dass diese anderen Probleme eigentlich gar noch so wichtig sind und das stimmt ein bisschen.
01:02:48: also ich finde das irgendwie irgendwie bringen das oft auf dem Boden und denke das ist eigentlich... Das ist komplett egal.
01:02:56: Ja, also das ist schon ein bisschen so... Also ich weiß vielleicht an der Kota Beste-Tippe, aber irgendwie hat man das total verkürzt wie du mir das gesagt hattest.
01:03:04: Es gibt die große Verantwortung und es gibt einen größeren Rahmen in dem er denkt als einer anderen Horizont.
01:03:10: Ein schönes Bild finde ich.
01:03:12: Voll cool!
01:03:14: Vielleicht auch noch.
01:03:15: Wenn die Zeit ist würde es auf jeden Fall jedem empfehlen in den anderen Firmen zu arbeiten Vielleicht eines Auslands umgehen, ich finde das weiter den Blick vor.
01:03:25: Weil man mal im Ausland ist, in anderen Kulturen ... Ich warte von nur in Deutschland.
01:03:30: Ist aus Land?
01:03:31: Gut!
01:03:32: Aber ja, beim Gästehaus waren wir auch so ein Mischmaßerschau aus allen Kulturenen der Welt und ich find das weiter dem Blick total und das hilft auch.
01:03:41: Das würde ich schon auf jeden Fall in Betracht ziehen wenn es die Zeit hergibt.
01:03:45: Sehr gut.
01:03:46: Gibt's irgendwas was du noch mitgeben musst worüber man nicht kretern muss unbedingt.
01:03:51: Ja, das haben wir im Vorgespräch kurz angreift.
01:03:54: Die ganzen nicht so dollen Details, wo uns Richtung rechtliche Regelungen und Ähnliches geht.
01:03:59: also ich habe vorhin gesagt übernimmt die Firma nur wenn das rechtlich alles geklärt ist.
01:04:05: gerade bei Familienbetriebe die was übergehen wird.
01:04:07: man versteht sich oft super als Geschwister solange noch nichts konkret ist dann Vielleicht in der Übergabe, aber wenn dann die Eltern sterben, gibt es einen Rechtsstreit.
01:04:16: Ich habe gesagt, als ich das mit einem Assistentenweis geklärt habe, dass auch die Verzichtserklärungen für meine Schwestern übernehmen.
01:04:25: Ich würde das später haben und vorher geklärten.
01:04:27: Das war ein langer Zeitraum bis wir wirklich so geklären haben, dass alle zufrieden waren.
01:04:32: Als es jetzt so ist, dass meine Schwester gar nichts kriegt haben.
01:04:35: Aber man kann unmöglich den Wert von einer Firma tritteln Also zumindest in unserer Größe.
01:04:40: Dann kannst du die Firma gleich verkaufen und das ist dieser Punkt, den würde ich wirklich mitgeben.
01:04:46: Er ist zwar nur so lustig aber er spart dann später viel.
01:04:50: Wie seid ihr
01:04:52: das Angauen?
01:04:53: Wir sind zum Notargang und haben uns mal beraten lassen wie man das angehen kann.
01:04:58: Wir haben zu dem Zeitpunkt auch zufälligerweise gerade ein Angebot von einer Firma gehabt, die uns gerne kaufen würde und dementsprechend habe ich gut gewusst dass die Firma wert ist Und anhand von dem hat sie meine Fahrt ausgerechnet, wo es zu meinen Schwestern quasi gut auszahlen kann und hat das dann in Einzelgesprächen, in gemeinsamen Gesprächen, haben wir das durchdiskutiert.
01:05:17: Ob das so passt?
01:05:19: Wie gesagt, es hat sich über lange Zeit gezogen.
01:05:21: Wir haben mehrmals am Testament darum gearbeitet, haben da zusätzlich was auch dazugekommen ist, wo auch eine Erklärung des quasi wenn man die Entscheidungen nicht mehr... treffen kann, weil man einen Schlaganverkopf hat oder so.
01:05:35: Wie heißt denn das?
01:05:37: Auf jeden Fall diese Schreiben haben wir auch aufgesetzt dass ich da quasi die Verantwortung für meinen Vater übernimmt, wenn er das nicht mehr ertragen kann, dass ich das mache.
01:05:44: Die Verwalterschaft oder wie das heißt, oder?
01:05:46: Irgendwie
01:05:49: so oder?
01:05:49: Ja, muss man nochmal nachschauen.
01:05:50: Das ist aber ein guter Punkt!
01:05:52: Also sollte im Prozess eigentlich deinem Vater was passieren, dass er dann niemals selber Entscheidungsweg ist, hättest du sozusagen schon gemacht
01:05:59: also die Entscheidungfreiheit gehabt.
01:06:01: Das ist definitiv
01:06:02: ein
01:06:03: Punkt, wo es auch voll zu wenig bedacht wird.
01:06:06: Ganz wichtig, dass du das machen möchtest.
01:06:07: Natürlich kann man und ich meine, was mein Papa super geht?
01:06:10: Aber wir wissen ihn vorhin nicht.
01:06:13: Und das sind so Punkte, die man unbedingt vorab gelernt sollt.
01:06:16: Das heißt, bevor du in die Geschäftsführung gegangen bist, habt ihr das alles geregelt gehabt oder niedergeschrieben gehabt?
01:06:22: Nein, also in der Geschäftsführung war ich schon.
01:06:24: Bevor ich quasi die Mehrheit vom Unternehmen übernommen habe... oder überhaupt mal Anteile vom Unternehmen übernommen haben.
01:06:29: Solange ich nur in der Geschäftsführung bin, kann ich wieder zurücktreten ohne Probleme.
01:06:34: Bevor meine Eltern quasi mir Anteilen überschreiben möchte, dass das geregelt ist?
01:06:38: Hat es in dem Prozess irgendwann einen Moment gegeben, wo du gesagt hast ... Hätten wir uns gescheitern nicht angefangen!
01:06:45: Ja, einmal hat man auch da ein paar Dinge angefangen, dass er ... ... im Testament stehen haben wollte, dass ich die Firma nur an meine Nicht-Not-Neffen verkaufen und weitergeben darf.
01:06:58: Wenn ich keine eigenen Kinder habe.
01:07:00: Dann kann sich diese Firma gehalten.
01:07:02: Ich sag... Du weißt ja nicht ob irgendwer von denen fähig ist für das?
01:07:08: Und Interesse hat dafür!
01:07:10: Ob der Besonder was fähiger ist auch in das Interesse, du kannst mich noch zwingen, dass es meine Nichtnot Neffen gibt wenn ich keine eigene Kinder kriegen sollte Nur weil du nicht wüsst, dass das aus der Familie wegkommt.
01:07:22: Du hättest es ja verkauft, wenn's keine von uns kann machen.
01:07:27: Da hab ich gesagt, das ist dann golden.
01:07:29: Ja?
01:07:29: Da hat mich rausgestrickt.
01:07:31: Es ist tatsächlich so ... Wenn jemand meinen Nicht- und Neffen Interesse hätte und die keine Kinder kriegen sollte, dann freie mir eine Uhr und gib sie auch nachher gern!
01:07:43: Aber das war schon immer wieder so, dass du da ganz genau für dich abgeschätzt hast In dem, so wie immer das Vorstand kommt.
01:07:51: Und damit eine nötige Distanz zu sagen und wenn es näher ist, dann ist es halt nicht.
01:07:56: Ich habe nur andere ... Also ich habe gute Ausbildung.
01:07:59: Ich bin in anderen Sachen talentiert.
01:08:01: Ich hätte mir sicher auch gesagt gefunden was cool ist.
01:08:05: Ich wäre dann wahrscheinlich wieder ins Ausland gegangen oder so.
01:08:07: Wobei, weiß ich noch nicht.
01:08:08: Mein Mann ist jetzt noch so der, was im Ausland aber nach Wien wohl zumindest.
01:08:12: Das war auch ihr Ausland!
01:08:15: Ja,
01:08:16: das war nochmal ein sehr wichtiger ... Input, danke für deine Offenheit.
01:08:21: Ich glaube das sind die herausforderndsten Momente in Wirklichkeit wo es dann ums Eingemachte geht.
01:08:25: also wenn man dann reden anfängt wie werden die Anteile verteilt?
01:08:27: Wie werden Geschwister und Umständen abgefunden oder auszahlen oder sucht man halt einen Ausgleich zu schaffen den sie in Wirkigkeit nie geben kann weil auch wenn wir es in voller Höhe aussäulen würde ist es ja eigentlich auch unfair weil du kriegst die Firma mit der Arbeit Und dann denkt die Geschwister, dass gleich ein Geld wert oder in irgendwelchen Immobilien ist.
01:08:50: Es gibt in dem Fall keine Fairness für alles sondern es ist so wie du gesagt hast man muss einen Weg finden das es trotzdem irgendwie passt für jener und das ist halt auf der Eiertanz
01:09:07: Ja also das kann... Das ist schön herausfordernd, dass wir da einen guten Weg finden mit dem alle zufrieden sind.
01:09:14: Also das ist nicht so einfach.
01:09:15: Aber dann muss man sich von vornherein bewusst sein und das muss man aktiv angehen, weil wenn man sagt, man schiebt einfach zur Seite und ignoriert es, kommt später umso schlimmer zurück.
01:09:25: Das wird nicht besser, wenn man sie ignoriert.
01:09:28: Es ist aber auch wieder schön, weil ich da tatsächlich in der letzten Folge darüber geredet habe dass wir so oft glauben, dass in unserer Familie halt so schlimm ist und so verkorkst ist und die Geschwister so schwierig oder mein Vater so schwierig sind ist einfach so, oder?
01:09:41: In der Nachfolge.
01:09:42: es gibt kaum eine Nachfolger wo man halt diese Dinge nicht ansprechen und klären muss.
01:09:46: Und automatisch ist es emotional weil sie ist Familie und nicht nur die Firma.
01:09:51: Das gehört einfach dazu, oder das ist part of the game?
01:09:54: in dem Fall Ja
01:09:55: aber ich glaube es ist genau in der Familie so.
01:09:57: Ich glaube es gibt keine Familien wenn wir sagen Es ist wirklich alles gut Es gibt's nicht.
01:10:05: Und wenn es so ist, dann ist nur noch außen so.
01:10:08: Ich kaum erinnere mich schon an das, weil wir sind alles Menschen wie dicken alle unterschiedlich auch wenn meine anderen Familie sind und dementsprechend ein paar Sachen vererbt kriegt haben.
01:10:17: Wir sind trotzdem alle anders und jeder hat seine Eigenheiten und ich kenn wirklich kaum jemanden der was sagt.
01:10:22: also in unserer Familie da wo ist nie was und denen glaub ich auch
01:10:26: nicht.
01:10:27: Ja sicher genauso.
01:10:28: Simone vielen vielen Dank.
01:10:30: Das war für mich ein super spannendes Gespräch.
01:10:32: Es war mir eine große Ehre, dich kennenzulernen und dir als Gast zu haben.
01:10:36: Danke, dass du da warst!
01:10:37: Ich wünsch dir weiterhin viel viel Erfolg und dass sich das so entwickelt wie du dir das vorstattest.
01:10:43: Wir werden dann einmal vorbei kommen und dein neues Gebäude bewundern können wenn es so weit ist.
01:10:48: Stimmt ja jetzt gar nicht mein Kredit.
01:10:50: Also ich hoffe, dass nächstes Frühjahr die Halle steht oder zumindest gebaut wird... Ich hoffe, dass ich in Exia schon was herzahlen kann.
01:10:58: Große Pläne?
01:10:59: Genau,
01:10:59: große Plänen!
01:11:01: Wunderbar, eben dazubahinden und ich bin sehr gefreut drauf.
01:11:05: Sehr gut.
01:11:05: Ja auch von meiner Seite danke, dass das da war.
01:11:07: Es ist ein cooles Gespräch.
01:11:09: Ich war ein bisschen so... Was erwartet mich da?
01:11:12: Ich war ja noch nie in einem Podcast geschweige denn im Video-Podcast.
01:11:17: War cool hat man da auch.
01:11:18: Danke schön.
01:11:18: Hast du
01:11:19: großartig gemeistert.
01:11:20: Vielen Dank Simone.
01:11:22: Und damit ... Wir sind am Ende mit unserem Gespräch, aber noch lange nicht am Ende über die Nachfolge weiterzureden.
01:11:30: Weil es einfach so wichtig ist, dass dieses Thema gerade weibliche Nachfolger in allen Versetten auskriegt wird.
01:11:35: In der nächsten Folge geht's dann wieder tiefer – wir werden uns genau über das Thema Streiten unterhalten weil das heute auch so schön kommunistisch ist wie so Streiten eigentlich in Familienunternehmen ganz wichtig und in den Nachfolgen wichtig ist.
01:11:47: Und wenn man sowas trotzdem ganz gut angehen kann ich hoffe du bist dann wieder dabei!
01:11:51: Immer freitags um sechs Uhr.
01:11:53: Ich freue mich drauf!
01:11:54: Mein Name ist Susanne Hartinger, ich bin die Nachfolgerin und das hier ist mein Podcast.
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